Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Angewandte Perspektive
Person:
Kleiber, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-892110
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3797277
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Zweiter Abschnitt. 
sich die rückwärts liegenden Eckpunkte c, b des Quadrates 
ergeben habensiJ.  
S 46. In das gegebene O.nadtat soll ein zweites in stimme: 
tkisa1er Ueberetklage einbeschrieben werden. 
Man halbiere a1 in e, b c in fund ziehe durch e und f 
Gerade nach, bezw. aus D, und Du; es ist dann e ei Hi das ver: 
langte einbeschriebene Quadrat, dessen Seiten nun parallel 
den Diagonalen des ersten sind und dessen Ecken aus den 
Seitenmitten des ersten Quadrates liegen. Aus der Figur 
ist des weiteren zu ersehen, daß die Diagonale l1c1 des 
innern Quadrates durch die perspektivische Mitte des ersten 
und parallel zu dessen Seiten at, be geht; ferner die 
Diagonale et perspektivisch parallel den O.uadratseiten ab, 
le ist, somit ihre Flucht im Augenpunkte hat. 
S 47. Das Charakteristische der Figur 8. 
Es besteht in dem Zusammentreffen mehrerer Eigen: 
schaften oder Funktionen, welche die Punkte A und D,, Dis 
hier vereinigen, indem der Augenpnnkt A zugleich als Flucht: 
Punkt und Diagonalpunkt gilt und die Distanzpunkte D7, DE 
zugleich als Diagonalpunkte, d. i. als Flucht für alle 
Horizontalen betrachtet werden können, welche unter 450 
zur Bildfläche geneigt sind. 
s48. Anleitung der Distanz ans einem zuerst perspektivisch 
als spitz oder stumpf angenommenen Winkel nnd dem gleichfalls 
gegebenen Augenpunlt. 
Es sei Fahl, tFig. 9J der perspektivisch beliebig gegebene 
Winkel, dessen Größe etwa 600 betragen soll; der Augen: 
Punkt kann innerhalb PF, etwa bei A beliebig angenommen 
werden; ist dies geschehen, so besteht nur noch die Ausgabe, 
über Cbezw. hier unterJ FF, als Basis ein Dreieck zu kon: 
struieren, dessen Spihe D dem Augenpunkt gegenüber liegt 
V Beirakhte2 man got als die Grundlinie, so ist s.l zugleich auch die wahre 
Größe der D.uadratseiten a b, be, c 1. Dieses O.uadrat ist hier in sogen. g e : a d e : 
A n s i eht LFrontlageJ gezeichnet, während jenes in Fig. 7 eine sogen. s eh til g e A n s 
sieh L CUeberecklage; darstellt, wobei keine der Seiten in wahrer Größe erscheint.
        

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