Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aufsätze zur Kunst
Person:
Grimm, Herman Steig, Reinhold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-885480
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3588355
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war, zeigt die Bauschule. Diese Verbindung national märkischer 
Weise und griechischen Geistes ist ein architektonisches Wunder 
für uns: im echtesten Sinne das, was wir eine Schöpfung 
nennen, etwas Neues, das niemand voraussah, bevor es erschien, 
und das jeder begreift und bewundert, nachdem es erschienen ist. 
Unberiihrt noch, wie sie aus des Meisters Geiste und Händen 
aufstieg, steht sie da.1J Unablässiger, stets sich erneuender Zu: 
drang füllt ihre Hallen. Jeder, der hier eintritt, durch den 
sinnlichen ersten Eindruck schon an die große Persönlichkeit ge: 
mahnt, die sie baute. In ihr die Raume, die, die Gntwiirfe 
des Meisters bewahrend, eine edle lichte Erbschaft jedem bieten, 
der sie zu genießen fähig ist. Und von hier aus alljährlich 
ausströmend über ganz Deutschland der Segen, den das Wirken 
dieses Mannes hinterlassen hat; der, mag er auch im Hinblick 
auf all das Unvollendete, das er mit sich ins Grab nahm, 
selbst heute noch ein Toter sein, dessen Hingang wir betrauern, 
in viel weiterem Maße dennoch ein Lebendiger ist, dessen 
Gestalt von Jahr zu Jahr höher und bedeutender vor unsern 
Augen steht. 
Treppe 
und 
im Innern 
das TreppenhauS 
nicht von Skhinkel. 
find
        

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