Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Goldschmied
Person:
Pritzlaff, Johannes Schwahn, Christian
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-872456
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-875967
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2. das Beizen und das darauffolgende 2lbspiilen in 
vielem Wasser; 
Z. das Brennen und gleiches 2lbspülen; 
-H. das Durchziehen durch eine Ouecksilberlösung und 
nochmaliges 2lbspülen, 
und darauf folgt das Eintauchen in das betreffende Bad. 
Um z. B. Kupfer und Kupferlegierungen zu 
dekapieren, hat man alle diese Handlungen vorzunehmen. 
X. Das Entfetten geschieht auf die einfachste Weise 
dadurch, daß man den Gegenstand ausgliiht, wodurch 
die Fett- oder Schmutzschid2t, die vom 2lngreifen mit den 
bloßen Fingern, Polieren mit Oel usw. herrührt, zerstört 
wird. Jst ein Gegenstand aber infolge seiner MetaU- 
beschaffenheit oder dem Grade der Fertigstellung nicht 
geeignet, auf diese Art behandelt zu werden, so kocht man 
ihn in einer starken Pottaschen- oder Sodalösung, deren 
Stoffe die fetten Körper verseifen und somit löslich machen. 
Um besten eignet sich hierzu eine 2letzkalilauge, in der 
die Sachen abgekocht und dann in frischem Wasser nach- 
gespült werden. Vorheriges Einlegen in Benzin oder 
Spiritus ist auch zu empfehlen. 
2. Das Beizen. Die durch Glühen vom Fett be- 
freiten Gegenstände taucht man nun sofort in ein Ge- 
misch von Schwefelsäure und Wasser (2lbsud), und zwar 
nimmt man gewöhnlich ein Lösungsverhältnis von X Teil 
Schwefelsäure auf 50 Teile Wasser; bei Kupfer, Messing 
oder Bronzegegenständen muß die Beize etwas schärfer 
sein, X Teil auf U) Teile, während Neusilber und gleich- 
artige MetaUe wieder besser in einer Salpetersäurebeize 
von x Teil zu 10 Teilen getaucht werden. Hierin bleiben 
sie so lange, bis die vom Glühen ox7dierten Oberfläehen
        

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