Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Karl Rettich
Person:
Lenz, Georg Saxen, Peter Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-868592
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4370178
Dcisseldorf 
1863-1867. 
rei und ein halbes ]ahr brachte Rettich in 1)üsseidorf zu. Er muß 
damals hauptsächlich mit Detailstudien beschäftigt get11es(M Nil- VTMI 
die sorgsältigste 1"iachsorschung hat nur zwei kleine und ein grösseres 
6emälde, die sämtlich dem sahre i866 angehören, ermittelt. Aber auch diese 
befinden sich nicht mehr in dem ursnränglichen Zustand, da sie durch die An- 
wendung der damals üblichen AssIhaitmalei-ei nachgedunkelt und verdorben 
sind. Außerdem haben sich noch einige 0elstudien erhalten. im übrigen 
müssen uns die B-iefe des Künstlers über seine 1)ässeldorser Zeit Ausschluß 
geben. in regelmäßiger Folge lassen He uns denn auch ein Bild seiner 
damaligen Entwicklung gewinnen. 
Auf die Felbstständigkeit, die Rettich im letzten Jahr in 11iünchen aus- 
gel(ostet hatte, bei-zichtete er seht und begab sich unter die Leitung des Land- 
sd1aftsmalers Albert Flamm 30), dessen interesse er nach einer ansänglichen 
Ablehnung durch Vorlage seiner Studien und Sinnen gewann, die klamm 
-originell und richtig in Auffassung und Anordnung- fand. liettich wollte nun 
um jeden Preis seine Technik oervollkommnen und lcopierte zunächst Studien 
von i-"iamm und dann solche non Andreas Ad1enbach, non denen er schrieb, 
daß -se ,.pi-zs l(os1szerl)rechen machen und zeigen, das; man noch gar keine 
U,.Iz4,z Hat, mit sich zufrieden zu sein-.
        

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