Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vierzehntes und fünfzehntes Jahrhundert
Person:
Hefner-Alteneck, Jakob Heinrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-868553
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4095809
80 
tt'ägt  wie ihr gemeinsames Grabmal in der h. Geistkirche zu 
Heidelberg zeigt. Der Mantel ist auf der Brust mit einer 2lgraffe 
zusammen geheftet, und wird, nach damaliger Sitte, unter den 
Armen hinauf gehalten. Das Kleid fällt einfach bis auf die Füße 
herab.  
Zwischen beiden Figuren steht der Stechhelm mit dem gekrönten 
-Haupte als Helmzierde, dessen Ursprung und Bedeutung schon bei 
seinem Vater Ulrich erwähnt ist. Das Wappenschild der Land- 
schaden befindet sich über seinem Haupte; man sieht, wie sich 
darin die Form der Harfe vom Vater bis zum Sohne schon ge- 
ändert hatte. Ueber dem Haupte der Frau ist das Wappen der 
Familie Säckingen. 
Die Farben, soweit sie unter der Uebertünchung noch aufzufinden 
waren, sind folgende! KEfsElk)AUbe, .Tettengeflecht und Knieschienen 
eisenfarb, ebenso der SteTk)k)elm, welcher mit goldnen Spangen 
beschlagen ist; Lendner so wie Armbede6kung und Spornleder blau; 
Bein- und Fußbekleidung wie Handschuhe lederfarb, Finger daran 
eisenfarb; Gürtel schwarz mit goldner Schnalle, Ketten Gold, 
Schwertscheide schwarz mit Weißen Riemen umwunden. 
Bei der Frau: Kraufe um den Kopf weiß; Mantel blau mit 
goldner 2lgraffe; Kleid mit den engen 2lermeln zinnoberrothz Schuhe 
schwarz. Das Wappenschild über dem Ritter Gold, die Harfe 
darauf schwarz; jenes über der Frau schwarz mit 5 silbernen Kugeln. 
Tafel 56. Bischof aus de: zweiten Hälfte des xv. Jahr- 
hunderts  gezeichnet von Susanna .Hoffstadt nach einem Oel- 
gemälde jener Zeit im BesiHE EVEUVEVsEcbM-  
Die Tracht dieses Bifkk)Vf3 WEikI)k wesentlich von der jener 
 Bischöfe ab, die wir bisher aus den früheren Jahrhunderten dar- 
gestellt haben. Die Inful ist viel höher, und die beiden Spik2etI 
neigen sich oben etwas gegeneinander. Die ehemalige Form der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.