Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vierzehntes und fünfzehntes Jahrhundert
Person:
Hefner-Alteneck, Jakob Heinrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-868553
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4096737
 
 
 
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befindet; die weiten Aermel haben einen breiten Besatg- von brau- 
nem Pelz; das Unterkleid dunkelblau mit GoldschilIer; die Schuhe 
schwarz. Die Begleiterin zunächst derselben hat Häubchen schwarz, 
Kleid blau mit Goldschiller, mit weißem Pelzbesatz an den Aermelu 
und oben mit schwarzer Fassung Und HkhkbMW weißem Hemde. 
Die nur wenig sichtbare hat Hc1Ube schwarz- Kleid roth mit 
goldenem Schiller und einem schwarzen VEfAt3; TM Au-5schnitte 
desselben ist das weiße Hemd zu sehen. An dem .K"nieenden ist 
der Mantel mit langen Häng-Aermeln grau mit Goldschiller, das 
nur an den Aermeln und ein wenig am Halse sichtbare Unter- 
kleid ist braun und hat am Halse und an den Aermeln schwarze 
Borten, das ärmellose schwarze Ueberkleid ist Weiß gEfÜtkM und 
gefaßt. Veinkleider, Schuhe und Mühe schwarz. Das blaue 
Buch ist mit Gold beschlagen. Der Boden rothbraun, die Thüre 
und da-Z Gesimse grau, die Tapete wird durch einen dunkelgrünen 
Vorhang mit goldnen Fransen und Ornamenten gebildet. Das 
unten angebrachte Wappen der Dame hat in der einen Hälfte 
fünf rothe und fünf silberne, im Obertheil der andern Hälfte 
drei schwarze und drei goldne Balken, darunter drei goldne Lilien 
im blauen Felde. 
Tafel 136. Wilhelm von JUgEIk)EkM T 1465  gezeichnet 
von Georg Wittemann nach dem GrabskEkUE dieses Ritters 
zu Oberingelheim am Rhein. Dieses ist der dritte Grabsiein, 
den wir von derselben Familie und aus derselben Kirche geben, 
An Philipp von Jnge1heim T 1431- auf Tafel 129 dieser 
Abtheilung sehen wir, wie die Bekleidung und Bewaffnung des 
Ritters in der ersten Hälfte des 151E" JsIhVhUUdMs, wo noch 
keine vollständigen Plattenrüstunge11 2tkfkkVkEN- Sinkt! ganz andern 
Charakter hatten, als in der zweiten Hälfte desselben, in welcher 
Hans von Jngelheim T 1480 auf Tafel 131 UND der vorlie- 
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