Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vierzehntes und fünfzehntes Jahrhundert
Person:
Hefner-Alteneck, Jakob Heinrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-868553
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4096203
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 Kopf rund umschließt. Die Kinn- und Halsbedeckung war ohne 
Zweifel Von Leder; auf ihr befinden sieh die Wappenschilde des 
Ritters. Es ist zu vermuthen, daß auch der Heim von Leder 
war, indem der Turnierhelm darüber gezogen wurde und zugleich 
das GeHcht schüHte. C-igenthümlich ist der Schuh der Achseln und 
der breite Schutz, durch welchen das Schwert gesteckt ist.  Die 
Handschuhe haben noch die Form, wie sie in XIV. Jahrhundert 
gebräuchlich war. Auf der Brust trägt er den Drachenorden, 
bestehend aus einem Drachen, welcher sich im Kreise windet und 
auf dem Rücken einen Schild mit einem Kreuze hat. Unter den 
Figuren sieht Man das Abzeichen dieses Ordens in größerem 
Maßstabe nach einer alten prachtvollen Basreliefstickerei, welche 
f!-Oh km VEsYHe des Hs M. V. Reider, technischen Zeichnungslehrers 
in Bamberg, besindet. Der Drache ist Gold, auf dem Rücken 
ins Grüne, aUf dem Leibe ins Gelbe spielend, der Schild aus  
dem Rücken ist Silber mit rothem Kreuze.  Diesen Orden 
stiftete Kaiser Sigism1md im Jahre 1387. Sein Zweck we:  
Ausrottung der KeHer und Bekämpfung der Unglc"iubigen, worauf 
das Ordenszeichen fkUUbilMkI) hindeutet. Nach dem Tode des 
Stifters gerieth er in Verfall und erlosch völlig mit dem Ab- 
sterben seiner Mitglieder.  
Der KopfpuH der Frau R-T wie durchaus bei Frauen dieser 
Zeit, sehr umhitllend, aber hier in origineller Weise. Sie soll 
ursprünglich ein silbernes Krucifix in der Hand gehabt haben, 
dieses so wie die ergäUzkE -Lanze des Ritters, besteht nicht mehr. 
An Festtagen geben ihnen die Leute Blumen in die Hand, welche 
 wir bei der Frau beibehalten HEXEN-  
 
 
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