Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Von der ältesten Zeit bis zum Ende des dreizehnten Jahrhunderts
Person:
Hefner-Alteneck, Jakob Heinrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-865586
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4372793
Scheiben von Gold mit weißen Punkten in der Mitte. Diese, 
auch auf einem anderen deutschen Monumente des XI. Jahrhun- 
derts angedeutete, byzantinische Verzierung des königlichen Man- 
tels scheint eine Nachahmung der Auszeichnung der Mantel, welche 
nur die Glieder der byzantiniskhen Kaiserfamilie tragen durften, 
und in einem großen viereckigen Feld von GoldstoEen bestand, 
das auf die Brust des -Trägers zu stehen kam. Der Scepter ist 
von Gold mit zwei weißen Steinen, der Reich-3apfel gleichfalls 
von Gold mit einem blauen FleXen in der Mitte, weißem Kreuze 
und weißen Punkten. Die Strümpfe sind trübt-oth, die kreuzweis 
laufenden Streifen darauf dunkler roth, die Punkte helIroth, fast 
weiß; die Schuhe sind tGold, von den Steinen sind die ovalen 
feuerroth, die eckigen blau, die runden weiß; die goldenen Riemen 
sind mit braunen Linien gefaßt und haben zwei weiße Punkte. 
Das Kissen, worauf der Kaiser sitzt, erscheint auf der rechten 
Seite blau mit goldener Borte und drei blauen Steinen, am 
Ende mit einem goldenen Knopf; die linke Seite ist von Gold 
mit feuerrothem Stein und Knopfe  der Thron und die übrige 
architektonische Umgebung sind von Gold mit verschiedenfarbigen 
Steinen besetzt, die Drapperie ist hellblau mit goldener Fassung.  
Tafel 2. Kaiser Heinrich 1I. du- Heime- stehend  aus 
demselben Misfale wie Tafel I.  mitgetheilt von J- D- Pas- 
savant.  
Die Krone, die Lanze, V) die Borsten um den Mantel, die 
Agmffe auf der 2cc)sec, der Gürtel um den Leib-, die FsIfsUII8 DE! 
 Die Lanze, welche der Kaiser, mit einein Futen-al über-zogen, in der 
-,5:)cmd hält. gehörte zu den Reichsins7gnien der Kaiser, und man glaubte, daß mit 
W die Seite des Heilands durchstochen worden, weswegen As UND Dis I)e!"Hg2 
genannt wird. Es besteht über sie folgende Erzählung- KERFE Os!"Mitl) I- hat 
sie dem Könige Rudolph It. von Vurgund um das Jahr 935 abgedrungen, welcher 
ne im Jahre 930 von einem gewissen Gräser! Sc1MfDU erhalten. Da sie von dem 
I is- 

        

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