Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Von der ältesten Zeit bis zum Ende des dreizehnten Jahrhunderts
Person:
Hefner-Alteneck, Jakob Heinrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-865586
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4373930
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wurde, bekleidet. A, der König, trägt auf der Schuppenbeklci- 
dung den schon viel besprochenen Stechhelm mit der Krone, C 
denselben mit einem Tuche, welches um den Helm und die Schut- 
tern gelegt werden konnte, um gegen SonnenhiHe und Regen 
zu schützen. Es hatte damals noch keine weitere Bedeutung; 
doch nicht lange darauf wurde -es mit der Helmzierde in Verbin- 
. dung gesetzt, mit der Schildbemalung übereinstimmend gefärbt, 
wo es dann als Helmdecke einen wesentlichen. Bestandtheil der 
Heraldik bildete. 
Die Farben sind: bei A Heim mit Krone Gold, Schild 
wie Pferdedecke blau, Monde darauf Gold, Punkte weiß, Waf- 
fenrock weiß, Fahne roth. Bei B Heim Gold, Schild grün, mit 
goldenen Balken, Waffenrock wie Pferdedecke roth mit silbernen 
Sternen und rothen Balken. Bei C Helm Gold mit weißem 
Tuch, Pferdedecke grün mit silbernen Monden und Sternen. 
  Alle Schuppenpanzer sind eisenfarb, die Schwerter Silber mit 
goldnen Griffen. 
D ein Schwert aus derselben Periode. Das auf seltene 
Art noch gut erhaltene fast noch rostfreie Original davon befindet 
sich auf der städtischen Bibliothek im Rathhaus, Gewandthaus 
genannt, zu Leipzig. Der Durchschnitt der Klinge am dickesten 
Theil, wie die untere Ansicht des Knopfes, ist hier besonders 
beigefügt. Auf der Klinge-steht ,,BENE1)ICTUs I)EUs MEUS" 
Der Griff war am Heft der Klinge ursprünglich mit Leder 
umwickelt, welches nicht mehr vorhanden ist.  Der beigefügte 
Maßstab zeigt die Originalgröße. 
Auf Tafel 65 dieser Abtheilung befindet sich ein ähnliches 
Schwert, ebenfalls nach der "Wirklichkeit dargestellt; man sehe 
die Beschreibung desselben nach!   
E drei Krieger nach Pergamentmalerei eines Gebetbuches 
aus dem Anfange des 13teU Jahrhunderts auf der Universitäts- 
bibliothek zu Leipzig; sie stellen daselbst Wächter am Grabe Christi
        

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