Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Katechismus der Porzellan- und Glasmalerei
Person:
Ulke, Robert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-859013
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-859960
Rokokoblnincn und Bouauets aus dem k. Nationalmuscum in München. 73 
Grau nur auf die ihm angewiesene Stelle zu sehen, so daß 
das Rot nichts vom Grau erhält. Das Rot muß klar auf 
den reinen, weißen Scherben kommen, sonst würden Sie nie 
eine brilIante Farbe erhalten. Die Blumen rechts sind mit 
Rosenpurpur, die linken als Vergißmeinnicht mit Luftblau  
und Gelb in der Mitte zu untermalen. 
Wir möchten gleich hier bei der ersten Gelegenheit, die sich 
uns bietet, darauf aufmerksam machen, daß eine große 
Abwechslung in den Blättern durch verschieden zu mischendes 
Grün sehr zu empfehlen ist. Denn durch diese, den Blumen- 
farben angepaßten verschiedenen Grün werden jene mitgehoben 
und pikanter in der Erscheinung. Hierin wird von den 
tüchtigsten Kräften das denkbar Mögliche in der Farben- 
harmonie geleistet.  Durch die quadratisch übereinander- 
gelegten Fa,rbenproben werden Sie eine Anschauung davon 
bekommen haben, wie die 3-4 Grün unserer Palette sich mit 
dem Gelb, Gelbbrc1un, Rot, dem Purpur und den beiden Blau, 
ferner mit Lasur und Dunkelbraun kreuzen. 
Die zwei ausbrechenden Blüten Fig. 42 n. 43 können 
nach eigenem Ermessen in Farbe gesetzt werden. 
Weiterhin bieten sich unserm Auge drei Bouquets 
(Fig. 44-46), welche in ihrer Naivetät und gewissen Voll- 
endung bezüglich ihrer praktischen Darstellung und Einfachheit 
ganz reizend zu nennen sind. 
Die größere Rose (Fig. 44 S. 74) ist von hellem oder 
Rosenpurpur, die andere von Dunkelpurpur. Sollen dieselben
        

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