Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Polar- und Parallelperspektive als Lehrmittel für Lehrer und Schüler an Oberrealschulen, Industrie- und Gewerbeschulen und anderen mittleren und höheren gerwerblichen und technischen Lehranstalten sowie zum Selbststudium
Person:
Delabar, Gangolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-859008
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3968960
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nit der Grundlinie, trage daraus Eh, : h, g, : BE 
ib, ziehe die Strahlen Ag4. Ah,, teile sie in vier 
kleiche Teile, verbinde die ersten Teilpunkte g und h 
nit E und ziehe mit g ; und h E durch g, und h, 
parallelen, so schneiden diese auf der Fluchilinie von 
El die Punkte G und II ab, womit die perspektivische 
Brojektion des dem Bogen umschriebenen Ouadratg 
BBGsD, sowie die perspektivische Mittellinie OI:l be: 
timmt ist. Zieht man dann noch die Diagonalen OF: 
and 0Gr, so schneiden diese die Fluchtlinie des Punktes 
N in J und K, und der vordere Bogen BJIIKD 
kann nun aus freier Hand durch die fünf Punkte 
B, J, H, K, D gezogen werden. 
Bevor die Perspektive des hintern Bogens gesucht 
wird, sollen nun zuerst noch die übrigen perspektivischen 
Maße der vordern Thorwand bestimmt werden. Naeh: 
dem man die Breite BE, und die Höhe ElV beliebig 
angenommen, bestimmt man mittelst der Teilfluchtpunkte 
III und E die Punkte I, 11, 111 und 1v. und nachdem 
man aueh die Höhe 1X beliebig angenommen. bestimmt 
man wieder auf gleiche Weise die Punkte M und Y, 
womit die äußere Begrenzung der vordern Thortvand 
vollständig bestimmt ist. 
Um nun endlich die perspektivische Dicke der Thor: 
wand und damit auch die Perspektive des hintern Ge: 
wölbebogenB zu finden, ziehe man den Strahl AX, 
teile ihn in vier gleiche Teile, verbinde den ersten Teil: 
punkt x mit E und ziehe durch X mit x F; eine 
Parallele, und ebenso ziehe man auch durch I, V, Ei, NO 
B7, E, N, B, . .  perspektivische Parallelen mit derselben. 
Sodann ziehe man durch X eine Parallele mit der 
Grundlinie, mache Xz, gleich der wirklichen Dicke, ziehe 
den Strahl Az,, teile ihn wieder in vier gleiche Teile, 
verbinde den ersten Teilpunkt Z mit E und ziehe durch 
Z, mit Z Z; eine Parallele, welche die Fluchtlinie von X 
in Z durchsdhneidet. Damit sind nun die perspektivischen 
Dicken XZ, 1 1V und XIV des Thoreingangs gefunden. 
Zieht man dann noch durch b7, et, n, perspektivisihe 
ParalIelen mit B,D, PG, . . .  so schneiden sie die 
zugehörigen Fluchtlinien der Punkte B, E, G, D in 
Q, T, U, L, und zieht man in dem perspektivisrhen 
Viereck QTIJL die Diagonalen 0T und 0U, so ers 
hält man auch die Diagonalpunkte R und S, und indem 
man die erhaltenen fünf Punkte Q, R, P, S, L durch 
eine stetige Linie aus freier Hand verbindet, erhält man 
die Perspektive des hintern Gewölbebogens. 
275. Bei der cylindrischen Bogenstellung 
mit doppelter Wiederkehr CFig. 208J wird die Dicke F L 
und die Höhe PP7 des vordern EckpfeilerZ und der 
Durchmesser F7E7 des vordern Bogens angenommen 
und daraus zunächst die Pfeiler und Bogen der ersten 
nnd dann auch die der zweiten Wiederkehr abgeleitet. 
Nehmen wir für die Pseiler quadrntisihe Grundfläche
        

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