Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Gesellen- und Meisterprüfung
Person:
Baer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-854676
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-858149
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alle Posten auf den bestimmten Tag abgezinst sind, werden die Zahlen 
berechnet. Hierauf sucht man den Kapitalsaldo (die Kapitalsdifserenz 
oder den rohen Saldo), der vom frühesten Verfalltag an bis zum Ab- 
schlußtage zu verzinsen ist und auf der schwächeren Seite eingestellt 
wird. Nun ermittelt man den Zahlensaldo und findet durch Division 
mit dem Zinsdivisor die Zinsen, die der Kontokorrentempfänger zu zahlen 
hat, wenn der Zahlensaldo im Soll, und zu fordern hat, wenn der 
Zahlensaldo im Haben eingeseZt wurde. 
c) Die skalis(he Methode (Staffel- oder Stufenrechnung) berechnet, 
da sich das Schuldverhältnis zwischen den am Kontokorrent Beteiligten 
beständig ändert, nach jedem neuen Posten den Saldo zur Verzinsung 
bis zum Eintritt eines weiteren Geschästsvorfalles. Das Blatt, auf 
dem diese Berechnungen eigens gemacht werden, heißt Zinsblatt (Zins- 
note); wird es in das Kontokorrent eingeschoben, so heißt man dasselbe 
Saldokontokorrent. 
Die progressive Methode ist neben der Stasfelmethode die ge- 
bräuchlichste Berechnung im Kontokorrente; die Staffelmethode ist be- 
sonders dann anzuwenden, wenn der Zinsfuß im Soll und Haben 
verschieden ist, so daß der Kunde z. B. für seine Bankeinlagen weniger 
Prozente bekommt als er der Bank für ihre Zahlungen zu geben hat.
        

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