Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Nationalökonomie
Person:
Damaschke, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-850022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-853143
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Hebt aber das Proletariat die alten Produktionsverhält: 
nisse aus, in denen die Klassengegensätze wurzeln, so hebt es 
die Klassen selbst und damit zuletzt auch die eigene Herrschaft 
als Klasse auf. 
Der dritte Abschnitt heißt die ,,Sozialistifche und kom: 
n1unistische LiteraturE. Darin werden der reaktionäre Cd. i. der 
feudale, der kleinbürgerliche, der deutsche oder ,,wahreU Sozialis: 
musJ, der konservative oder Bourgeoiss und der kritifchgutopistische 
Sozialismus kritisiert und verworfen. 
Der vierte Abschnitt bespricht die ,,StelIung der Kommus 
nisten zu den verschiedenen oppositionellen ParteienU. Jede 
revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden Zustände sei 
von ihnen zu unterstüZen. 
,,Jn Deutschland kämpft die kommunistische Partei, 
sobald die Bourgeoisie revolutionär auftritt, gemeinsam mit 
der Bourgeoisie gegen die absolute Monarchie, das feudale 
Grundeigentum und die Kleinbürgerei. 
,,Sie unterläßt aber keinen Augenblick, bei den Ars 
heitern ein möglichst klares Bewußtsein über den feindlichen 
Gegensah zwischen Bourgeoisie nnd Proletariat herauss 
zuarbeiten.H 
,,Auf Deutschland richten die Kommunisten ihre Haupts 
ausmetksamkeit, weil Deutschland am Vorabend einer bürgerss 
lichen Revolution steht, und weil es diese Umwälzung unter 
fortgeschrittenen Bedingungen der europäischen Zivilisation 
überhaupt, und mit einem viel weiter entwickelten Proles 
tariat vollbringt, als England im 17. und Frankreich im 
18. Jahrhundert  die deutsche bürgerliche Revolution also 
nur das unmittelbare Vorspiel einer proletarischen Revoi 
lution 
sein 
kaUn.0 
Das Manifest schließt mit der Erklärung: 
,,Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und 
Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß
        

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