Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Nationalökonomie
Person:
Damaschke, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-850022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-852861
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Einführung eines einheitlichen deutschen Münzs, Maß; und 
Gewichtssystems, Veranstaltung nationaler Gewerbe: und Kunstg 
ausstellungen. Soll das deutsche Volk die dritte Stufe wirks 
lich erreichen, das heißt einen harmonischen ,,Agrikulturs und 
ManufakturstaatH bilden, so muß der Zusammenschluß von 
Deutschland, OsterreichsUngarn, Dänemark, Holland, Belgien 
und der Schweiz zu einem einheitlichen wirtschaftlichen Ges 
biet erstrebt werden. 
OsterreichiUngarn habe die geschichtliche Aufgabe, die 
Länder der unteren Donau und die Türkei systematisch zu 
kolonisieren und sich den Levantehandel zu sichern. 
Preußen aber soll den Mut haben, seine Blicke auf die 
See zu lenken. Die Schiffahrt ist List die hohe Schule der 
Freiheit. Dort gibt es keine Unselbständigkeit, keine Vers 
weichlichung, keine Feigheit: 
,,Wer an der See keinen Anteil hat, ist ausgeschlossen 
von den guten Dingen und Ehren der Welt   In der 
See nehmen die Nationen stärkende Bäder. Sie vertreibt 
ihnen die Titelsucht, die Blähnngen der Stubenphilosophie, 
die Lähmungen der Papierwirtschaft, heilt Grillenfängerei 
aus dem Grundes 
Preußen solle auch untersuchen, ob nicht auch für die 
deutsche Industrie noch Rohstosfländer in Südamerika oder 
Australien, oder wo immer, zu gewinnen seien: 
,,Man muß den Mut haben, an eine große nationale 
Zukunft zu glauben und in diesem Glauben vorwärts zu 
schreiten.tt 
Den Einwand, daß große wirtschaftliche Reformen zuviel 
Kapital erfordern, schreckt List nicht; denn alle Verbesserungen 
des Verkehrs rufen ja wiederum neue Werte hervor. In der 
,,Wirtschaftlichen Reform des Königreichs UngarnU, C1845J 
weist er mit dem Blick des Genies auf das große Problem
        

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