Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Nationalökonomie
Person:
Damaschke, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-850022
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-851659
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La Ma1squise: Ja schone nur Jedermann; deine Forste 
werden bald leer seyn. 
Le Marquis Zum HaushosmeisterJ: Aber warum 
schafft man das Volk nicht fortP 
Hofmeister: Jih hatte Geschäfte, und glaubte sie 
wären fort. 
Das Fräulein von    Aber daß einige Kinder 
wie todt da liegen, und andre so heulenP 
Haushofmeister: Es ist in meiner Abwesenheit eine 
Unvorsichtigkeit vorgefallen: die Unter1nagd hat sie aus 
einem Züber Rauchmahl essen lassen, davon sind ein paar 
ohnmächtig worden und die andern haben Magenschmerzen; 
es ist aber nichts anders, es bessert schon wieder. 
Fräulein von    Es ist doch gut, daß es wieder 
bessert. 
La 1tilarquise: Aber was das vor eine Schlekerey 
ware, nicht wahr, vom Hunden1ahlP 
Haushofmeister: Zu dienen Ihr Gnaden. 
Le Marqnis: Aber wußte die Magd, daß sie das 
Zeug fraßen9 
Haushofmeister: Ich glaube ja. 
Les Marqujs: Es ist eine unnatürliche Unmenschlich, 
keit, Kindern so etwas zu essen zu geben; laßt die Magd 
zweimal vier und zwanzig Stunden ins  Loch werfen, 
zur Strafe  und das Pak im Augenblik aus dem Hof 
 und daß der Pförtner sich hüte, eines davon wieder 
herein zu lassen, so lange der Mann in Arrest ist. 
L7Abbe: Fräulein Sie geben die Karten. .  
Le Marquis: Man ist entseHlich geplagt auf den 
Schlössern  
Le Comte: Die Bauern sind ein elendes Sklavenvolk. 
La Marquise: Vollcnds wie das Vieh. 
LIAhb6: Und für sie supp1ique machen, Arbeit aus 
dem Tollhause. 
Le O0mte: Und sie noch so herzbredhend schreiben. 
La Marquise: Es giebt so viel lange Zeit; wir wollen
        

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