Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Fünfzig Illustrationstafeln mit beschreibendem Text
Person:
Haeckel, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828848
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4213357
                AK) 
             
 Federbusch-Sandwurm.  Prächtiger Schlangenwurm.  
           
 Der Röhrenwurm ist aus seiner lederartigen Der sehr lange und starke Wurm hat einen  
Röhre herausgenommen. Die gefiederten und mit kräftigen Körper, der aus zahlreichen glrzrharrrgrn  
 breiten violetten Bändern geschmückten Kiemen sind Ringen zUsammrngrsrrr ist und sich srhkangenarrig 
 so zUfMnnl8ng2kSgt Und nach innen gekrümmt- daß  windet. Jeder Ring trägt ein paar Ruder und 
fis Einen bkT"nföVnIkgEn F8deVbUfc) darstellen-  Fühler (Cirren); am Kopfe (oben) sitzen fünf größere 
Fig. 2. s6rpula  (Li"mie). Fnhler und ein Paar Augen. Die meisten Segmente 
Geselliger Kalkröhrenwurm. (nur die 8-10 vordersten ausgenommen) tragen ein 
Röhrenwiirmer (Tubico1ae); Xamilie: -Serpuliden. Paar rote kammförmige Kiemen. Die Würmer 
Diese Röhrenwürnier wohnen in gewundenen der Gattung EJunjC9 gehören zu den größten und 
Kalkröhren, die auf dem Meeresboden in großer Zahl stärksten Anneliden; einige Arten werden 1-11s2 m 
nebeneinander befestigt sind. Zwei Personen der lang und 2-3 am breit; sie sind sehr lebhaft,  
 Gesellschaft haben ihren Kopf aus der Röhre hervor- prächtig gefärbt und greifen selbst Fische und andere  
 gestreckt und ihre beiden, zierlich gefiederten Kiemen größere Seetiere an.  
    i au einem  
  tin: irichtek-  "Fi9s AS II?-sVIi0O11a   
förmiger Deckel hervor, dessen hornige Endplatte sechs  a re    
        
 rote Strahlen auf weißem Grunde zeigt. Wenn der Der Rücken der M W    
 Wurm sich in die Kalkröhre vollständig zurückzieht,  G.  O -zen e umsehen Wum?es Jst  
 kann er deren Mündung mit dem Deckel verschließen. unt -braten ,moletten DER-lppen gepanzert- M W)  
        dachziegelartig decken. Die Segmente, die je ein  
 Fig. Z. rsp1I"0gI"aI)II1s spalIa11Za1111 (I-"Mcmi). Paar Schuppen tragen, wechseln ab mit Ringen,  
  G..ewundene.r Schraube.n.wurm"  die ein Paar fadenförmige weiße Fühler (Cirren)  
         
   H besitzen. Der Kopf (oben) tragt vier gestielte Augen  
Von der lcderartigen braunen Röhre des Wurmes.s    
    und zwei lange Kopffühler. Die langen steifen Borsten 
ist nur das vorderste Stück (in der Mitte der Tafel)      
sichtbar; aus diesem Minder Kopfdes Viergriederigen, sind goldglanzend und stehen buschelweise von den  
 9 am langen Tieres hervor. Nur die eine Kieme Schuppen ab"  
 (bald die rechte, bald die linke) ist entwickelt, die Fig. 7. ()hl0k5ia  (ElrZeis-.9).  
 andere verkümmert; sie bildet ein zierliches Spiral- Seidenhaarzgek KiemenwUkm,  
 blatt, an dessen Aus;enrande die zahlreichen gefieder-  Raubwürmer (I-In-antia.); -"E"a1nilie: JKniphinnmiden.  
 ten und gebänderten K-ienienfäden wie auf einer Der gedrungene Kiemenwurm, -in natürlic"her 
dUkc)bWc)en8n WEndekkVEPPE UngeOI"d1IEk find- Größe abgebildet (12 om lang und 2,5 cm breit), 
 Fig, 4.  9mmz]jnz  trägt an den Seiten des Leibes, der aus 36 bis 
 VaUmkiemigek FkjhkekwUkm,  40 Segmenten besteht, lange Bündel. von weißen 
Is?öhrenwürmer (Tubico1ae); Zfsamilie: Tlerebelliden.  seidenglänzenden Borsten, in der Mitte mit einem  
 Der Wurm ist aus seiner Sandröhre heraus- roten Bande gesch1nückt. Jeder Ring trägt auf dem 
 genommen; er trägt oben am Kopfende drei Paar  Rücken ein rotes Kreuz. Jedes Segment, die drei 
 rote baumförmige Kiemen und eine große Anzahl vordersten ausgenommen, trägt ein Paar gefiederte  
von gelben, sehr beweglichen, dünnen Fühlfäden.  Kiemen, deren Fäden nach hinten geric)kek sind-  
      
        

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