Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Burg Kreuzenstein an der Donau
Person:
Walcher, Alfred/von Paukert von Hohenfranken, Johann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828814
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3859581
VORWORT 
Q .aueqßq IE ursprüngliche Hbsicht, die Burg Kreuzenlstein mit ihrem Besitz an 
km"; Q kunst: und kulturhistorischen Werken in einer groß angelegten und 
v,  g reich ausgestatteten Publikation zu veröffentlichen, ließ ich fallen in der 
R1 Überzeugung, daß ein derartiges Werk seiner großen Herstellungskosten 
 43 wegen nur Wenigen erreichbar sein würde. 
II Q2511 Flnderseits scheiterte die Möglichkeit einer billigen Husgabe an der 
wünschenswerten Güte der Reproduktionen. So glaube ich mit dieser Hrt der Heraus: 
gabe den einzig möglichen Mittelweg gewählt zu haben. 
Fiber auch dieser Band konnte den bedeutenden Umfang der Kunst: und Kultur- 
werte nicht in seiner Gänze fassen. Bei der Wahl des Darzustellenden war daher eine 
Einschränkung unerläßlich. 
Die Hufnahmen der einzelnen Baulichkeiten und Innenräume bringen den größeren 
Teil dessen, was dem Besucher der Burg zugänglich ist. Für die meisterhafte Wieder: 
gabe auf photographischem Wege bin ich Herrn Kaiserl. Rat Wilhelm Burger zu bestem 
Dank verpflichtet. 
Die Darstellung des Ruinenzustandes der Burg mittels einer Reihe von Hufnahmen 
erscheint durch die große Teilnahme, welche das gewaltige Werk des Wiederaufbaues 
erweckt, berechtigt. 
Neben den Darstellungen einzelner Baulichkeiten und Räume sind nur zwei Gruppen 
gewerblicher Erzeugnisse in diesen Band aufgenommen worden: Die Glasmalereien 
und das Mobiliar. Diese beiden Gruppen allerdings nahezu in ihrem ganzen Umfang. 
Zu dieser Wahl waren die leitenden Gründe folgende: Ein näheres Studium der 
gemalten Fenster und des Mobiliars ist weniger wegen der Kürze der dem Besucher 
verfügbaren Zeit als vielmehr infolge mangelhaften Lidvtes erschwert. Zu diesem durch 
historische Treue begründeten unvermeidlichen übelstand tritt noch hinzu, daß sich 
die Glasmalereien zum größeren Teil in beträchtlicher Höhe befinden. 
Beim Möbel ist für das Erlernen seiner Entwicklung die Kenntnis seines Hufbaues 
von Wichtigkeit. Dies äußert sich in auffallender Weise beim Tisch, Stuhl und bei 
der Bank. Der Hufbau, das eigentliche Gestell dieser Möbelformen, entzieht sich natur- 
gemäß dem Fiuge des Besuchers weit mehr als die sonstigen, im Raum untergebrachten 
Objekte, welche er aus nächster Nähe betrachten kann. Daher ist auch die vielleicht 
unnatürlich scheinende, durch instruktive Rücksichten aber begründete photographische 
Hufnahme der Tische in Tischplattenhöhe bzw. der Stühle in Sitzhöhe gewählt worden. 
Den beschreibenden Text habe ich möglichst kurz gehalten, um dem Band nicht 
den Charakter eines Nachschlagebuches zu nehmen. 
Die einleitende Gesdvidvte der Burg und ihres Wiederaufbaues kommt aus der 
Feder des Herrn Hofrates Ritter von Paukert. Für diese Hilfe meines Freundes und 
Kollegen 
danke 
ihm 
wärmstens. 
HLFRED 
RITTER 
VON 
WHLCH ER. 
WIEN, 
Jahres 
1914.
        

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