Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
I-Z
Person:
Müller, Hermann Alexander Mothes, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828758
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4382836
J   linppeln 608  zum-r 
         
flacheren Kugeltheils, der Flachkuppel, frz. v. en wenigstens vom 13. Jahrh. an, nach dem Agnus 
cu1 de fein-, o0up01e snrba-iss(äe, engl. 10w (10me, dei der Hoch-  
oder mit dem Querschnitt einer flachen Halbellipse, messe jedem im - 
dem Kefselgewölbe, hergestellte Überwölbung eines Chorornat an-   
runden oder eines polt)gonen Raumes. Bei leis- WeieUdSU CleVi-    
terem wird der Übergang in die runde oder ker, später viel-    
parabolische Form durch Pendentifs (s. d.) ver- fach überhaupt   I 
mittelt. Die polt)gon aufgefiihrte K. heißt Hel1n, den Gläubigen  itzt I,   J 
Helmgewölbe, srz. v. h6riss6e, engl. po1yg0na1 vor der Kommu-  J-I.   H 
cu.p01a,. Fig..9l4; bei geradlinigem Quersrhnitt nion zum Kuß     
heißt sie Tr1cl)tergewölbe oder Kegelhelm, srz. dargereichtes   
         
vau1t.. Jst der obere Theil, Kugelhelm, s. d., ab- then aus Elfen-   
geschnitten, so heißt sie abgebrochene K., srz. voc1te bein, edlem Mc-    
en 1)0n11et de p1-Otto, engl. tr1mca.te(1 d0me, die tall oder Holz,      
so entstandene Offnung, Nabel, frz. oei1, engl. eye. meist länglich Fig- 919- K"ßtöfslshM 
Der Scheitel einer K. heißt Nabelpunkt. Werden viereckig, oben abgerundet od. giebelförmig, hinten 
durch die Wände an ihrem untern Theil Stücke mit einem -Handgriff versehen. Selten vorhanden 
abgeschnitten (Fig. 915 u. 577), so entsteht das aus romanischer, häufig aus gothischer Zeit, bes. 
böhmische Gewölbe, Plahlgewölbe, ungebrochene im Dom, in St. Gereon (Fig. 919), in St. Ur- 
Kappe,frz.v01"ite ä.nappe, cnlde f0ur en pen(1eni:ifs, sula und St. Martin in Köln. 
eUgl. s11r1)ej.sed spherica1 vau1t. K.mit Kappen(916) Kllti)iIkl"I,  s. d. Art. Cuthbert. ' 
werden häufig fälschlich Sterngewölbe genannt. Fäuste, f. ; frz. free, g0ne11e; engl. fr0ck; lat. 
HelMgewölbe mit Kappen kommen nach Fig. 917 U. fr0ccus, c0tta, ti0cus, g-unn-I. gonne11;1, ve1l11s 
918 vor. In ro1nanischer Zeit und in de: ReUqis- m0nac11i1e. die gewöhnliche Tracht, der kurz nach 
sancezeit wölbte man häufig die K. doppelt, so daß St. Benedikt aus dem eucu11um durch Vereini- 
die äußere als Dach für die innere fungirt.  gung desselben mit der t-unicir entstandene, erst 
 iiUppklll, tr. Z., s. gekuppelt.  seit 1428 erlaubte Rock der geistlichen Orden, der, 
Kuppelötsuuug, k.. od.NabeI;s.ik1Akt. Kuppe1. gleich der weltlichen Kappe k-is auf die Fiißehek- 
Kijraß, m., aus Korazin, s. d., entstanden, abreichend, ziemlich gleich weit von oben bis unten 
Brust- u.. Rückenharnisch zusammen. ist, um den Leib durch einen Stric oder Gürtel 
-KUl'blHj1asri)c, f.. ist Attribut des heiligen zusammengehalten wird u. oben eine Kapuze  
Jacobus;"s. d. Art. Apostel 4. hat, auch oft mit dem Scapulier direkt verbunden 
KUl"fUl"IIkU. Diese, welche 1275 zum ersten ist. Vgl. d. Art. c0l0bicun1. c0u1e, cotte etc. 
Mal in der Siebenzahl genannt werden, trugen KlUUIjk (11VI7d- MI)kh-)- Ein VDU den Rief! Und 
als Abzeichen den Kurmantel, lang, roth, ge- den Wanen gemeinschaftlich erschaffener Mann von 
füttert u. beseht mit Hermelin, mit großem Her- hohes? Weisheit U- Gükk- de! kEk)k0Ud U- sPeUdeI1d 
melinkragen, und den Kurfiirstenhut (s. Art. Hut durch alle Länder zog. Als er zu den Zwergen 
und Fig. 746). Beide bestanden bei den geistli- FiCIIUV U- G-UND k(1I11- kUdEU fiEkk)U ZU einem Mahl- 
chen K. aus rothem Sammet, bei den weltlichen aus bei dem sie kh1I dUVc) Viele WU1IVM tödteten- Da 
Tuch. Der Kurmantel(Her.), auch als Grund unter floß sein Blut in drei Gefäße, sie vermischten es 
einem Wappen. Kurschwerter  2 kreuzweise 111itHOUkg- WDW-US ek11Mekl) EUffk(111d- der AUER- 
übereinander gelegte Schwerter, welche Kuksqchse11 die davon trinken, die Gabe der Dichtkunst und 
wegen des Erzmarschallamtes im Wappen führte. des Sanges verleiht. Deshalb heißt die Poesie 
Kur[c1)wetk n. (Herald.), s. v. w. Pelzwerk. Blut Kwasir-"s oder Trank der Zwerge. 
KUt3ibald Kurzabold, kurzer Bolt m., frz. - -  H E; ; - 
oourtibau1t; la,t.c0rtjba11us, (-ort.ibaudus: ein zuerst  
im 11. u. 12. Jahrh. von den Akolt)then getragenes,  Es    Z 
kurzes,rund geschnittenes, ärmelloses Gewand.       E 
KUßtUfklchk1I, n., Pacem, Pax, srz. p-iix,  IT  
just!-nmeni3 de pajx,  engl. pa,x, pzx Fig. 920. Kt1ma. 
bre(le, oseu1ntory; lat. oocu1at0rium, pax, asser I-jqmq, Kymution, n., Karnies, bes. Über- 
-I(3 Wem-  pEtc1s- I)-icifica1e, pexi11um. schlagkarnies (s. Fig. 92o). .
        

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