Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
I-Z
Person:
Müller, Hermann Alexander Mothes, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828758
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4384622
Yeisealtat 787 Zteliquiatinm 
           
kIU"1 : TWAUIkAk-  I"eI9V61", v. tr., frz., 1. in der Malerei : re- 
Rriscliklk1J, m-. f- KeI(k) le- hausser;  2. tat. relev--re, ein verfchüttete-Z 
RkiH1Ukl'kHki1'ü)k, StnWWskkskkVkhE- k-- fVz- Gebäude wieder aufgraben, auch restauriren; ris- 
              
 Kett!-sc; Ins- 1- : CaVUlIeV-.KUBe5  Z- Da- austreiben; 1"- en m:inte1age, ausziehen- is V- W. 
mschsr Retter- ,fr3" Eh-9m1 do f"W- MAY  austreiben, wenn es von der Rückseite geschieht er. 
Annaherungsh1nderniß vor Verschanzungen; be- R9Hm. 1.(,Hm3, M, kat., eine Art Pfeil, 
steht aus einem starken- langen Balken- durch RkUks,11., srz.I"eljek,n1., engl.I"elief, riliev0, 
Welchen zUSesPiBte Lüften kVeUzWeis 9etViebeU sind- lat. a11ag1ypha, ana,g1yphicu111 0pus. relevatu1n, 
so daß sie Andre-Ists-euze bilden;  3. über die i-im-am, ekhak-ek1e"p1astiscI;e Arbeit auf eine: Fläche 
UP0kCkUpkifc)eIl Reiter s- d- AK ApDkAkl)ptksc)- od. einem Hintergrmid, frz.fond,surtace,chm11p, 
RkitkI"flII)lIk,  s- FUhUe- engl. cl1amp. Man unterscheidet Hoehrelief, frz. 
         
 1-e1ies. wenn die Gestatten mehr ais zur Hälfte 
iU FW"k7TeIc) die deutschen ReIteV7  2- Reiter- ihrer Körperlichkeit aus der Fläche hervortreten; 
           
   , gl.  11a1fre11ef, wenn sie 
engl. h-:rness, das volIstandige Pferdegesch1rr, zu bis zur Hälfte, Flmhtcnef, Vasrelie-f, frz. bas- 
t)i:iisen C-?jmuc oftKunftler veMh.tedener Art bei?  reitet, engl. 1ow reIjef, wenn sie weniger als zur 
gen Z bestand aus dem zwischen dem Hals Hälfte der Körperstärke vortreten. Doch werden 
ftück und dem Hintertheilftürk der Rüstung auf die beidenleHteren Arten ö   
  gew hnl1ch BasrelIef gen. 
einer Decke, frz. l10usse. engl.  lat. Relikf,,maU, L! F. Email. 
sit-tto.r1um, subse1l1-te, liegenden, meist hölzernen,  z-9H9vjzz3-   engl., Entlaftungsbogen. 
mit Eisen beschlagenen Sattel, s. d., srz. se1le, engl. HeH3.j9ux, mq I.9Hgj9us9, L frz7 Hat- ke- 
sas1-11e, lat.se11a, der, durch einen Bautl)riemen,  Hgj0sus, n,, ke1jgj0,.;3, k,, Mzmh, Nom1e, 
srz. s-mg1e, engl. girt, lat. sc-ng1a, befestigt, Oft R-61jgi0, f., lat., bisweilen für Kloster.  
reiche Stickereien hatte. Die beiden Sattelbogen, I R91jqua,j1-e, m., frz., 1. f. Reliquiarium;  
Sattrlbäumc, frz. m-com, engl. sac1d1e-1)0ws, lat. 2. Karner. 
         
und herakdisch bemalt. Der vordere gipfekt im  r01iqnsir(-- Engl- keliqnnky-  
Sattelknopf, frz. p0mmeau, engl. p0mme1, lat.  1"9HC1UjH-I"9- VI 11jek0VheC"eIs HlTSaU0khFCEI- Hi- Ve- 
p0me11us, pe1mellus. Noch präclJtiger war der k)älteV ZU AUsbeWUhVUUS leibIieI)ek U-bekkeske Te- 
Schmukk der Dk,mcUszjkkck, akkfkz. 3,,mk,u9, die eines Heiligen. J11der ältesten Zeit wurden Kirchen 
einen Tritt, frz. p1anchett,e, hatten zum Aufftellen U- AIkäVe Mk Über der GWbskäM Wes Heiligen 
dkk Füße, Mit edlen Metallen waren oft Mk- errichtet, auch später jeder Altar mit einem Reli- 
,3ieki die Steig-iiget, fkz.  eng1. stikkap, quiengrsb versehen, so daß eJfüt die Altäre selbst 
tat. stiipia, strepa, a.sc011s0rium, sedipes, t.erjpes besonderer Behälter für die UbeVkefte der Heiligen 
(vergl. 1)1nnc11et-), die an Riemen, srz. eZtrivi-Steg, 1lic)tbedUksthÜtte- Aber schon 389 Salt es Als alter 
lat.  oder an Ketten hingen, ebenso die VMUkI)T  S01UM S11b  61211diMIsI"k)"- 
Zänmung oder der Zaum, frz. bri(1e, engl. bridle, TM! ROH(1UikWs Seel et k01"is !"SH1I(l11j pk2e0jl)U". 
der aus dem KopfgestelI mit StikUhand, dem Ge- e0rnm(1em mem1)ra (-ertjs diebus cu11(:-cis pr0spicua 
biß (Tkense od.  eug1.1k0kse-bit, sc nd01"nndn"- d- h- also, Reliquien in eigenen GE- 
vgl.  und den Zügeln bestand. Das fäßeU- bei- VIII Gold U- W Seide gebückt- UUszF1Ve- 
Geschirr war oft mit Schellen verziert und über Wak)VeU- UUf del! AND ZU skCUeU U- den GIäUV1geU 
die ganze Pferderüftnng oft eine gestickte Decke, zum Kuß ds117zUVe1Ck)eU- Am fkük)skeU VeVbeeitek War  
Sthclbrakke, sitz. h0usse, capara(,-011, engl. I10usings, der GebVUUeh solcher Behälter Von PWck)tVVUekAU3- 
(-krparis0n, lat. camisia, (-pit0gium, g11a1drapjus, sc)MÜekUUS in der LlkieehischeU Kikck)e U- bess in BU- 
k-matus, asai:(ia1ium, geb-:eitet. Vgl. Pferderüstuug. znUz- von wo der-Gebrauch ins AbEUdInI1d k-M 
B.ejet (1"ea11,  seltner rejette-tu, m., Ein ganz vollständiges-R. zerfällt in folgendeTheile: 
skz,, 1, Wasserschlag, AbwässerUng;  2, Wetter- 1. EigcUtIiches BehäItUEß, Iat. OR-psA-, in Verschie- 
fchenkel am Fliigelrahinen;  Z. Wetterdach. dener Form u.Größe:--) Reliquiensarg,frz.chässe. 
B-ej0iI1tj1ig, s., engl., frz. I-e.jojnte-ment:, re- cott"1-e, cercueil, engl. coffin, lat. tumba, für den 
,j0jnt0yement, m., Wiederausfugen, Verstreichen ganzen Leib eines Heiligen od. doch den größten 
alter Fugen mit Mörtel; re,j0i1it0yer, v.  Theil desselben, od. für eine Gruppe von Reliquien. 
frz., wiederausfugen. to) Reliquienkasten, Reliqnieiitruhe, franz. caisse, 
R-Blei-is, m., srz., lat. I-ein-x11s, m. : bei-nie. engl. ch(sst-,  rasten, cista, entweder blos 
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