Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A-H
Person:
Müller, Hermann Alexander Mothes, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4377017
         
i1n "chriftlichen  und er- Paar Tauben oder Früchte. Ja einer Kompo- 
muthigte. Ihr Tag der 25. Dez.  2. Die Spa- sition Rafael7s erscheinen sie als arkadifche Hir- 
nierin Anastasia begrub mit Basilissa die Leichen ten, in einer anderen (zweite Reihenfolge der 
des Petrus u11d Paulus und wurde daher Untat Tapeten), wo 4 Hirten erschienen sind und noch 
Nero gemartert. Jhr Tag der 15. April. zwei andere hinzukommen, sowie bei anderen, 
JsUqfIasjUg, se, 1. Bischof von Rom (f 401), späteren Jtalienern als modern römische Hirten, 
hat eine Axt als Attribut; sein Tag der ähnlich del! PIffEMV1- PfEIfEUP Und siUgeUd- bis- 
27. April;  2. ein perfischer Magier im Heere weilen auch begleitet von--ihren Weibern und 
des Chosroes, der in Rom Christ wurde, nach ihren SkhAfEU- Das C)3)kIIkUskiI!d ist MktU11teV 
Persien zurückkehrte uiid dort um seines-Glaubens fck)lafe-nd d(1VgLfkO2Uk- EMC PG? fChJs3UfkFU Mittel- 
wiI1en im J. (;27 gemartert (nn den Schwanz alterl1che11 DcirstelIu1igen befindet sich tm Kreuz- 
wilder Pferde gebunden), aufgehängt und von g(I11g Her Universität ZU LSIpzIg- gemalt 1F)8J3, 
Pfeilen durchbohrt wurde. Seins Martyrium ist keft(1UML 1870s S- AUc).d- AVk-GebUVtC12k1st1- 
dargestellt in Fresken des Kreuzganges der ihm K1lbkttlUg Du' WklskIl (OdeIT der K1)1I1ge), 
und dem h. Vincentius geweihten Kirche, einer k-- ftz. 0(10tEti011 des Mags3s- Engl-  Of 
der drei eile ice Fort-tue bei Rom. Sein Tag t11sMagi (Jkvn-),ei11e der ältesten Und Am häUfigften 
des; 22, Jan, in der christlichen Kunst vorkommenden Darstel- 
KnatoHn, St, thatWnndek dm.eh ihr Gebet lungen der nur von. Matth. (2, 1 ff.) erzählten 
U. trieb dem Diodarus, dem Sohn des Statthalters, BeAebfJ;heJ;-t M LPateJ;t Fing? ;;UJFheVle; SICH 
den T fl aus; Diodarns fiel dabei vor ihr Wisse mU wVr en I  Te Heu V er U- 
nieder Jud rief: ,,Du bist es, die mich -mit der Hier (MASÜIr bedeutet Pek.iisch"Weise) sollen näm- 
Flainme des Gebetes brennt." Vom Richter III) UCc)d dieser Sage drei  (VeVF?il- Psalm 
Faustinian eingekerkert, wurde sie unter Andern 7 - W) es Ums 9eWss"I sein; Te- U-Tit. großem 
mit brennenden Fackeln gepeinigt. Als der Gefolge kommend, natnrl1ch einen .Komgspalast 
Manne Andnx eine Schlange in ihren Kerker und ein darin geborenes Krtnigsk1nd erwartet 
warf nnd nach diese sie nicht beschiidigie, wurde ;s3b;11- ,-1ZsVf THIS  TO? dem 
sie mit dem Schwert durchstochen und der be-  M me er? eIJ,,IIU ZU a  aV,VMgeU3 
kehrte Audax enthauptet. Fackel und Schlange  Y?e1gVaZIfZ- 
sind ihre Attribute. Jhr Tag der 9. Juki. M E D IN! WITH  W ,WP- 
    L die- hat Myrrhen, was seine enfchlich e1t 1ind sein Lei- 
KnatYlmH7- St, B1scho7 von Co aa"- den bedeutet. Als Gegengeschenk erhalten sie von 
als Attribut einen Globus und mathematische dem Kind geinliche Gaben nämlich Liebe 
"Jnstmmcnte" Sein Tag der Z" Jud Glauben Demuth, und von de,r Mutter ein Stüci 
   , 
Änaxynd'e" m"" frz"" das lange Bemkleld der Leinwand, in welche das Kind gewickelt war. 
der Barbaren   Nach einer alten Sage reiste etwa 40 Jahre 
Kubmii.m"" Anwurf",c.1k1" frz.hmmeä.e" baut später der Apostel Thomas nach Indien, fand 
Wen-E addm0n.nU" Lippen  org,  0eu"e- die Weisen wieder und taufte sie; später sollen 
m., (1ependance, f., e0nStruet10n f. a(1(1itionne1le; ne in die Hände der Heiden gefallen und ge, 
e"9l" M"ex" additional b"Hdi"3" 0"t"h0use3 tödtet worden sein. Lange nachher wurden ihre 
M' .appendMum" apPe"(.hX" appendam."." c0ha?" Reliquien von der Kaiserin Helena nach Konstan- , 
renne, en11a-nnu111-. der einem Hauptgebaude Mk- tinopel gebrannt, von da dneeh die K,;eUzfahkek 
M  Wut  Sei- nach Mailand, und durch Friedrich Bardarossa 
teUfl"9el oder Kebmb"u'.  naih Köln, wo sie in einem Sarkophag im Dom 
qUhqUkU,  I. einen Anbau errichten;  noch enthakken sind,  
2. Ausdruck derBildhaner sur ansehen, vorspringen, Die Messen hierher gek)kzkigeU Wider geben 
UUs1UdeU lassen- nur den symbolischen Sinn der Begebenheit, als 
JUlbktUUg DE? Hi1'Ikt1,  franz. a(10ratioii Darstellung der Berufung der Heiden. Die Jung- 
des here.-ers, engl. ac1or-iti0n of the shepherds, frau sitzt auf einein Stuhl, und die Weisen, alle 
(Jkon.) wenn auch nichtselten, doch weniger oft als drei gleich an Gestalt, in den Bildern der Kata- 
die Anbetung der Weisen vorkommende Darftel- komben mit phryg1schen Massen auf dem Haupt, 
lung, nach Luk. Z, 8 ff. Die Hirten, unter denen beten das Kind an, das sie auf dem Schooß 
sich nach der Sage auch die nachherigen Apostel hält; dabei fehlt natürlich der Stern am Himmel, 
Simon Zelotes und Judas Thaddäus befanden, Schon seit Tertullian wurden sie als Könige 
gewöhnlich drei an der Zahl, kommen in den aufgefaßt, weil in Persien die Könige zum Prie- 
Stall zu Maria und Joseph und überbringen sterstand gehörten. (Vgl. Psalm 72, 8 ff. und 
dem Jesus-kind ihre Gaben, ein Lamm, oder ein 68, 30 ff. Jesajas 60, I ff.) Auf einem Mosaik- 
7Ii-
        

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