Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A-H
Person:
Müller, Hermann Alexander Mothes, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4377765
   
           
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bail1it", m.; lot. I)-iI1ius, bal1ii-its, biiju1us, s. d.; mit hölz-ernem Griff, der in den Lauf gesteckt wurde 
ital. 1o2i1io, oenet. it-eile. Frühe: hießen so ge- so daß also das Gewehr- solange es mit dem Ba- 
wisse höhere Beamte, so z. B. die Gesandten der jonnetverseheiiwar,iiichtabgeschossenn-erdeiikoniite 
RepUblikVe1Iedig, die Großprofoße von Frankreich, Das B. wurde bald dahin abgeändert, daß da, w- 
         
in Rouen,Sens2c., also die höheren Justizbeamten, WU17de- del? Übe7T die MÜUdUUg hkUWeggelc)DbeI 
ferner die Häupter der Zungen ii1i Malteserorden, WUVde; de! Stil dagegen- 1MkeU Mit eitler Fede1 
die mit der Reichsverwesuiig beauftragten kaifer- .VeVseheU- lieh M eitlen an dem Schuft des Ge- 
lichen Prinzen Deutschlands 2c. Landesherreii, WehVes befkUdIic)eU Ring einlegte- EVft geges- 
später auch kleinere Dynasten,-nannten ihre Vögte das Ende des 17- J(Ihkh- kam das V. allgemein 
so. JeHt heißen noch die Magistrate u. Gerichts- M GehkUUc)z   
diene: in gewissen Stadien Englands so.  Bsiil111at10 t"- -(-r11o1s. lat.- die KreuztTiIg1111g. 
        
Bai11ii-, k.,1oai1e, bai11e, k., stz., engl. bei- Ists- d3s Sänfte-  
IN-je, bzj1e)-; Itzt- haj1H3-, baHjum, bajHejum, ;B8-J1J.I11s, I11., lat., ftz. baj111e, m., 1.  U. W. 
i-;-ii11ekiuni; deutsch BaiIei, k., ital. in-i1i-i. Nach BE"I!1zs- V-if 2- K!eUdtVäSeV UND KeVzeMVäge7I 
Einigen (z. B. Adeliiiig) von Bail, Bacu1us, Pfahl bei   3- Ekö1eheV- Vormund?  
ak,zukezten, ein mit Pfählen verWahmr Ort, ein 4. baJu1ue artifiei1m, die einer Jnnung beigeord- 
Bollwerk, doch auch eine Hürde, ein von Pfahl- new Ma91stm.tsp"s"""  
zaun umgebener Weideplatz, ein Gefängniß, ein ba'k9d brFck- s" MAY- 9ebmU"ter ZIeSel? 
von Mauern u1nfriedigter Hof; nach Andern von ba1kdkc1a1k" die ?erracVtta- der 9ebWnUte Thon- 
bai1, b:rj11if, dem S-tabträger, Gerichtsbea1nteti, Bad ed ouse" d" enFl" das Bachaus" 
abzuleiten: Amtsbezirk eines Bailliss, daher auch en la"bal rJn" baP"kdk:.ain" dba"la"namsJ  frz"" 
der Ort, wo der Stab gebrochen, wo Gericht ge- i iM?" a!M1mna71a  an  
halten wird, and die Wohnung des Vaii1if. Mag  H. "-LFf"smZW- In der Wie 
das Wort nun diese oder jene Ableitung haben,  eksö ff ; Z .ie rEne Nitsch-zu tgffen;R vorn 
aus beiden erklärt sich die Übertragung auf den gmUtei; ges 12 UenI3gkZa;:h Use- o er Ven- 
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befestigten, meist dein Baillif zur Wohnung die- Ba1aka1.duS- ba1asardUs, m., Un. : d. frz. 
nenden inneren Burghof; outer-ba11e,y heißt der baseIM1. vgl badareHus 
Zwinger; s. übt. d. Art. BalIei.   n., lat.,.das Bad. 
bail1om1e, -ic1j., frz.  geknebelt; I-Ton Ba1a.t0ferum i1., tat. : xenodoehiuin 
beij110nn6 ist ein aufgerichtete.r Lowe, der im Rachen Ha1hjna St. eine Römerin des Z. Jahrh. 
einen Stab oder Stecken halt , , " 
   Tochter des h. Quirinus; verschleiert darzustellen 
Ba1I1, m., frz., engl. ba,th, das Bad; heult mit  K     - 
   einer ette als Attribut, weil sie die Ketten 
In. de (3118-11x, frz., bam de m0rt1er, das Mortel-   
 des Apostels Petrus, mit denen er im Kerker ge- 
bad, s. Mothes7  Art. Beim 2.  0rc11-e du banden war wiedergefunden haben soll N 
Nin- m"- der Bathorden' Einigen foll,sie im J 130 eiithau tet  dacj 
 bembe1-get. f., lat., engl. baii1bei-ge, A d     P or en- 
 Z  nach n eren eines natürlichen Todes gestorben 
die Beinbe1-gen.  sein T 31M,. S  
B8,"1"0m1ett(-, k., frz., das Bajonnet.  as  arz" chUYhem9e gegen den KWPf- 
B  l t ( W  d  Balroii, m-, ftz. 1o2iieon, ni,, engl. in-i1oony, 
Drum- n" a   HL    frz" Nu- lat. 1)alc0, bill(:hi0, m., ba1(:onum,n., balc11s, po- 
Ba1ser m. de pa,1x, frz., s. Friedenskuß. dj(,1Us, m., E  I,    -xk 
Bajoire, f. (frz. Nuinism.), Münze oder Me- abzuleiten    s,"  ff Z.  
daille, welche zwei aufeinander gelegte, nach der- v. balch0, U  it W   
seiden Seite gekehrte Viidnisse zeigt; des. MedaiiIe Wiens, ;  -U J Ist-,iisss ; 
     K-. .-X 
einem Prautpaar zu Ehren, Friedensmunze u. s. w. niittellat.,  i;   XII-s  - 
BlIIUUUkl, n., frz. ba"1"0mietto, f., engl. bay0net, Vakken, T    J.  
der auf die Mündung des Rohres der Handfeuer- kommt  W,-  
waffe gestatte Dolch; soll erst ums Jahr 1640 er- skk,on 1357 .N1-JFE;s   -E;  
sunden worden fein u. feineii Namen von der Stadt in dek  ,,ssIs"lji    
Vgt)0M1e haben. Andere sagen, das B. stainme Fokm 1,z1- "-J     i.illks-.   "?WlI 
ursprünglich von den Malat)en her, die den Ge- muss mit Fig- 1(T0- ,Balc-on-, 
brauch hatten, ihren 40-55 ein. langen Dolch dem Sinn unseres Balcon vor, ein an der Aussen- 
(Kries) lau oder auf ihren Gewehren zu befestigen, feste desObergeschofses eines Gebäudes vorgekragter 
UND se! dUVek)-d1e HDIIUUVek Mc) Europa ge- unbedeekter Erker, der von dein Jnnern des Ge-
        

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