Bauhaus-Universität Weimar

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nommen nur für die Augen. Nach Schwärzung eines ausgehend, g31b Pan"t Hof-is Lösung-2theorie (18iZ5), 
Auges drehen sich einige Jnsekten im Kreise infolge die Arrheniu,-, einen,ClausiiZ-schen Gedanken weiter 
      
u en. er iigin i ern ara ,  , , 
ur d" es sehen wird und allein zur Orientierung ittors F. Ko lrc-iusch entdeckten Gesetze der Wan- 
;iient,!iZiiähr?2lid bei Tage-3li t zahlreiche Punkte da- derung,der Eleltricität in Lösungen, während ins- 
für benuyt werden können. er Unterschied zwischen besondere durch Nernst daraus die Theorie der sil- 
      
g1Zgl. E. Rc3dl, Untersuchungen über den P. der Tiere Egielssi;ng cl)öcWcr gund 1tiefster Fi;11i.perlatiire-il; tdi-is 
p .1903  X ie er Ho: un un man a in er -r a in 
          
pionpslan.zek japanische. J l MgIl gewXnnen, um alle W; ird;sc;)efiisMigäln er- 
s i. Nachdem J. R. Mayer (1842) one rei aren empcra irren von er e eten. -asTer- 
(184?)hii,nd Helinholy (18-t.7) den Sag von der Er- stoffs (Dewar, 1899s an bis zu der Moi1sanscher 
haltung der Energie, der sur rein mechan. Vo(iäglknge gfen öoderbdess elek;rtisck)cE1is Bgge;il;chts;B zu l;nessen. 
ereits anerkannt war, in seiner allgemeinen ü tig- ane en can pru en eo11 er ie ezie ungen 
k "t  ll N t ä s tt , wichen Wärme nnd Elektricität das Jnt-resse d r 
 fix)  ti,ciLraiis, ä3hrf)sikei:, nachdem Wiedemann und Franz (l853) g:- 
den ZTisammenhang der scheinbar ge(ge;inten Gebt? ständen hatten, daß days mekallHchetLei3verk)nhgen für 
der chanik, Wärme Optik und e trieität na - arme in einein iia ezu on an en,Jer ä tm-Z zu 
zuwei":u, insbesondere das Energieprincip an sol- dem für Elektricität steht. Während in Deutschland 
chen Liorgängen u prüfen, bei denen eine Umwand- die Elektricität.noch als ein nnwägbarcs F-lu.idum 
         
te e timmung e me an. 'rme'qinva en ie un  i  e in ig ei un er- 
d  R. Ma er und oule, die Aufstellung des mittelt in die Ferne zu wirken vermag, gingen von 
xi)riileFl)en Gesetzes sürJdie durch den elektrischen England neue, 1ener Anschauung ganz entgegenge- 
trom entwickelte Wärme (1841), der elektrischen fette Ideen aus- Fcirccdkiy glaubte nicht an unver- 
und inagnetischen Grundgeset-,e durch Ampere(1822), mittelt.wirkende Fernkraste, sondern wurde durch 
Gauß(1832), .Neumann (1845), W. Weber (1846) seine eigenen nnd Ainperes Entdeckungen zu der 
u.s.w.verlnüp tendie Gebiete der Mechanik,Wärme, Vorstellung ges-ührt, daß das zn;isch-en den elektri- 
Elektricitö.t und Magnetismus miteinander und er- schen Körpern liegende sehe-i3ib,ar indisserente isolie- 
   
er r ,    
Maßsystems dreier Grundeinheiten (jetzt cm,g, see) halb der.Mole,küle zum, Vermittler der elektrischen 
aus allen Gebieten. Auch der Grad chem. Verwandt- Kraste wird, wie es ahnlich schon sur magnetisierbare 
     
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inesbar. Ein zweiter Hauptsatz von größter Trag- wies nacl), daß die neue Fheorie.die gekannten Er- 
iveite war das von Clausius (1850) berichtigte Car- sc-heinungen einfacher zu er arm im stande sei, als 
notsche Gesetz (1824), wonach eine Umivandlun von die alte Theorie der Fernkrafte. W. Weber-zeigte 
Wärme in andere Energie,nur in beschränktem !lJiaße 1856, daß das Verhältnis der elektromcignetisch ge- 
möglich und mit einem Übergang von Wärme auf messenen Strömt-inhe.it zur- el-e.ktrostati chen nahe 
tiefere Temperatur notwendig. verbunden. ist. Zu- 3Ileikk)  Tit- DAstC3E, kund 
      
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Wär-iiietheoi-is. Diese lehrte die Bedingungen kennen, Pers maß. Die hierdurch angedeuteten Beziegiingen 
unter welchen die Körper in den verschiedenen .A-ggm zum Licht wurden erst durch die Versuche von  Herz 
gc:tzustanden existieren, gab den Begriff-der ckriti ihm R889) aufgeklärt, dekin der Nachweis gelang, daß die 
   
eren ann,uii arm en e ur e ui      
der sog-. permanenten. Gase (ScigiiZ"r;äoff, SticlstosZ daß elektiisehe Schwingungen in einem Leiter, deren 
Wasserstosf) durch Cailletet (1877), roblew ki und GssvbS Man sChPU VUWh DE UMCksUc?UUgM VIII 
 Jni großen üsFige Fedder-sen, G. Kirchhofs-,Ws IOMs1)U kannte- Exil 
     
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queIit zur kinetischen Gastheorie,die,schon vor-iDan. größere Wellenlänge haben. Damit waren zugleich 
Bei-noulli herriihrend, durch Clausiu5 zur Blute ge- icht- ui1d Warniestrahluiig, deren Gleichartigkeit 
lau te. Durch die Arbeitenden  bereits Melloni und Knoblaiich nachgewiesen hatten, 
BoPhinann, Kundt, Warburg u. a. weiter entwickelt, als elektroni-agnetische Vo93gange im sog. Lichtäther 
führte ne zu .Schlüssei-i i"iberA(Zgröße undGGen-ietzt, erkannt, Die Fara2tsay- chaxiI,ellscl;edTh;orihetlwar 
     
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überm: die kinetische Vorstellung auch aiis.Flüsßg- tereHge erweckende Anwendung .fanden, glänzender; 
    
at, na dem i is, e m o , U e1"g- O  11UI1gE2"l,U1 S -  et 
 . A s s unkt der Theorie Elektricität durch Flüsf1gkeiten und Gase eobciebtet 
 F9kz?:gc xenPicl)gt hatten. Wesentlich werden. Die Entdeckung der Kathodenstrahlen durch 
von den Bei-stelliingen der kinetischen Gastheorie Hittorf, der Joiiisaiion der Lust sowohl im iia.iid-
        

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