Bauhaus-Universität Weimar

Fahrrad 
Beim Bosck)schen Apparat kommt die Transfor- ist und der Funke überspringt. Zur Verstellung des 
inatorspule in Fortsall, und die zum Durchschlagen Zündzeitpunktes dient der Hebel i. Derselbe wird 
der Luftstrecle an der Zündkerze erforderliche hohe entweder hoch oder tief gestellt, wodurch Vor- V-Mk 
Spannung wird in der Anker-ivicklung selbst durch Nachzündung entsteht,d.h.der AusschnittderNocken- 
einen sgidiiktionsstosz erzeugt. scheibe gleitet im ersten Falle früher als der Kolbeii 
Die rogresizündung dagegen erfolgtdurch einen seinen höchsten Stand erreicht hat, am Ansatz h vor- 
Abreiszmechanismus, bei dem mittels verschiedener über u1idschlies3tden Kontakt, oder (ini zweiten Falle) 
Steiierung-steile der Ausschnitt der Nockenscheibe gleitet am Ansatz h 
TM-M  ein Abt-eiszhebel vorüber, nachdem der Kolben an seinem höchsten 
N  T;  von einem ZiiFid- Stand angekommen ist. Der Zweck. der Vorzündung 
T  S;  kst der, das b?i1gleig)FstCnhlii;dersullung das Jahr- 
Z -7J-  H.LTs überspringt  sobaell) It 3;;l1i;tor in Tbätig- 
  Nach dembSt)- keit tritt, die Tretkurbeln mit Hilfe des z3reilauf- 
- N   H- stein Rinne aut e.triebes ausg-es-chaltet und dienen dann als Fuß- 
 igs   Durkopp den when. Da dieselben aber um 180" gegeneina1ider 
  magnet"- elektri- ver1eHt nnd, so steht der eine Fuß hoch und der an- 
5s;i)-ik-  schen Zundappa- deice tief, oder der eine vor- -und der andere rück- 
   rat in das Kur- warts, was in beide-n Fällen eine unaiigeiiehme, ge- 
s; N- Z  belgehause ein,-so zwungene Stellung ist. Wie Fig. 21 zeigt, wird dies 
-  D V-O daß alle Teile dadurch vermieden, daß die eine Kurbel lose und 
        
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J  T  Vorroartsdrehe3i aus  gestellt, woher He ggFm 
H  Z die Magnete e den innern Aniat5 ei gedruckt wird und ins-olgede en 
HAVE- --NOT amt deren Pol- mitder andern gekuppeltist. BeimRuckwartsdreheii 
 F fd d k t   
 chuhen an em .agegen omm sie gegen den außern Ansatz d zu 
Fig, 19, mit der Kurbel-  liegen und nimmt daher, wie aus der Nebenfigut 
 wellecver.bunde- links erüchtlich ist, dieselbe hängende Lage ein wie 
iien Magnetteller b befestigt. Der Anker d ist fest- die Agegenüberliegeiide Kurbel. 
stehend angeordnet und wird von den Polschiihen  us diesen Einrichtungen geht hervor, daß, um 
 W ,l aus.dem F. ebenksoviel Annehmlichkeiten wie Nutzen 
 zu ziehen, dassel e stets mit F-reilaus, doppelter oder 
.F9  dreifacher Übersetzung und zwei di-rläßlichen0Brenisen 
  ausgestattet sein muß. Ein so beschaffenes  ergiebt 
  
  
       
P   
   
Fig. 20.  Fig. 21. I 
umkreist. Diese samt den Mcigneten e bilden gleich-  dann eine Leistung, die mindestens 25 Proz. mehr 
zeitig das Schwuiigrad.  beträgt, als die der bisherigen F. Abgesehen von 
Zur Regelung der Zündung, d.  -um zu voran-  den großen Vorteilen des Freilauss, durch dessen 
lassen, daßder Funke zur geeigneten. eit überspringt,  Einrichtung bei absehüssiger Bahn jeglicher Kraft- 
dient der Unterbrecher oder Trembleur (Fig. 20).  aufwand fortfäl1t, kann mit der kleinsten l-1bersetzung 
Derselbe besteht aus einem Gehäuse, an welchem der noch mindestens 10 km in der Stunde, auch unter 
den Kontakt b tragende Arm c- um einen Zapfen a den schwiei1"gsteii Verhältnissen, bei welchen man mit 
schwingend gelagert ist. Den andern Koiitaktgträgt dem gewöhnlichen F. gezwungen ist das Rad im 
die Stellschraube k.. Sobald 1eyt der Motor ange-  4 km-Tempo zu schieben, gefahren werden. Mit der 
lassen wird, dreht sich die Noikeiischeibe S; bei jeder  großen übersegung (etwa 1()0 Zoll) kann dagegen, 
Umdrehuiig derselben kommt ihr Ausschnittvor den  wenn auch nur zeitweilig, ein 40 km-Tempo ange- 
Teil1i des Armes c zu liegen. Sobald dieses ein- schlagen werden. Zieht man noch die Tretkurbel mit 
tritt, wird mittels der Feder d-der Arm c hochge- Iveräiiderlicher Lange in Betracht, so erreicht man 
drückt, so das; sein Kontakt b mit dem Kontakt g in  noch eine weitere Erleichterung und Steigerung der 
Berührung kommt, wodurch der Strom geschlossen  Leistung.
        

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