Bauhaus-Universität Weimar

1028 Wellnigdorf  Weltausstellungen 
etwa 4 Sekunden, während die Dunkelpausen je nach die Thaler Pi-ags, Höhlenstein, Sextcn und Ant- 
dem SeeFIan e natur3kmäsz verschieden ausfallen holz. NahebeiWildbadWaldbruiin, oberhalb die 
werden. aclsGehres ngabe betragen He bei einer schönen Ruinen des Stanimschlosses der Grafen von 
Wellenhöhe von 30 ein etwa 20 Sekunden und bei Welsperg. W. wurde 1882 durch Ubei-sehwe1nmung, 
einer WellenhZZe von 15 ein etwa 60 Sekunden. Bei verwüstetund ist jegtdurch eine große Mauer geschützt. 
klarsuhtigem etter und solchem Seegange, daß IWeltaussteUungen. Das hundertjährige 
Blinke von 32 Normalkerzen Leuchtkraft erzielt wer- Jubiläum der 30. April 1803 erfolgten Abtretung 
   - des Louisiana ebietes von der F-ranzösischen Re- 
    publik an die Z3ereinilgten Staaten gab die Veran- 
  lass-ung zur Veransta tung der Weltaiisstellung in 
- -  H; VI Samt Louis, doch wurde sie erst ein Jahr später, 
 wie geplant, 30. April 1904, eröffnet. Jhr Gelände 
 erstreckt sich abseits der Stadt in und nahe dem Fo- 
 rest-Park und umfaßt eine Fläche von 2100 Morgen 
 Land; ihr Gebiet It also um das Fünffache groß-pp 
;I als das der letzten ariscr und um das Doppelte um- 
 fangreichcr als das der Chicagoer Weltausstellung. 
H Zu den Kosten bewilligte Samt Louis 20 Mill. M, 
   die Bürger der Stadt subskribiei-ten die gleiche 
  Summe, der Staat Missouri spendete 4 Mill. M, 
   die Regierung der Vereinigten Staaten 20 Mill. M. 
   und daneben noch über 5 Mill. M. für besondere 
 Aiisftellun2g1?zwecke,23 Staaten und Te:-ritorien etwa 
  5If, Mill.  Trotzdem mußte die Ausstellungslei- 
 tung beim Schagamte in Washington eine Anleihe 
  von 25 Mill. M. machen, die von den Einnahmen 
 Ms;, zurükkerstattet werden sollen. Die Gesamtkosten be- 
zisfert man aus 100 Mill. M. Von dem Terrain sind 
I zwei Drittel mit Gebäuden bedeckt, das legte Dritte! 
 entfällt auf Sihmuckanlagen und Waiserfläihen. 
J     Die.Gesamtanlage ist fächerfoikmig gestaltet, und 
   zwar bildet den mittlern und zugleich obersten Haupt- 
    F Punkt die säulengetragene, rundbog,ige Festhalle, von 
 N  -X der.aus sich breite Kaskaden in -ein weites Becken 
J . Es-  ergiels3en, das seine For-tse.hung in Lagiinen findet. 
- L sg. ( Es,  Uni etztere,sowie um die diesen-vorgelagerte Plaza 
     
  -  an e un paäte. ui)nenz' eii ie se äude 
  H?   für ;Jianufzakturen, für Erziehung und Socialwissen- 
  schaft, für Elektrieität iind für verschiedene Indu- 
    strien, ihnen reihen sitt) an die Gebäude für freie- 
  Künste, ür Vergbau und Metall-urgie,.für Maschi- 
den, kann die Sichtbarkeit der Bose bis 7lcm be- neu und Verkehrswesen. Die meisten dieser Paläste 
tragen. Die Bose enthält auch eine Schallvorrich- nnd 52-5 Fusi.lang und 715 Fuß breit. Am um- 
tiing in Gestalt einer Glocke l. Der Klöppel wird fan5B;eichsten ist der Palast für Latidtv3rts(i)aft, der 
gegen sie geschlagen, wenn beim Beginn des Falles 20 orgen bedeckt und 160QFusz breit ist bei5()0 Fuß 
der schweren Masse die starr mit derselben verbun- Länge, Der aus drei Paoil.lons bestehende Kunst- 
denen Stifte gegen die Sperrklinke schlcigsn. Durch Palast ist 450 Fuß lang und 8;30 Fuß breit. Ja der 
diese Schalleinricl;-tun soll der Wert der oje erhöht architektonischen Gestaltung dieser Hguptpalüste ge- 
wekden, indem sie an(-B bei nebeligem Wetter bemerk- langt hauptsächlich der franz. Renainanccstil sowie 
bar wird. Bei glatter See ilst die Bose nicht im der klalfsische Stil mit vorgelagei-ten Säulenhallen 
stande, Licht- oder Sehallsigna e hervorzurufen. zur Ge tun , die elfenbeinerne Tönung der Aussen- 
Weüinädorf,Dorfim LandlreisKieldespreusz. sähen rechtsertigt den Namen. der Elfenl1einstadt. 
Ren.-Bez. chleswig, an der Mündung der Schwert- on herrliü)em Eindruck war die allabendliche Jllu- 
tine in die Kieler Föhrde, gegenüber von Kiel (s. d-- MkM1k1vII d,11tch Etwa L MiU- GcühIAI1tPEU- Füt" 
Bd. 10, Kur-te), an der K einbahn Kiel Schönberg, mannigsaltigste Abwechselung -sorgten die Palaste 
hat (1900) 2669 E., darunter 68 Katholiken. und Pavillons der amerik.qxowie der ciiisländisihen 
Welper, Land emeinde im Kreis .5attingen des Staaten, die meist der  epräscntation dienten. 
Preuss. Reg.-Bez. Agrnsber , an der Ruhr, hat (1900) Deutschland wählte eine Nachbildung des Mittel- 
-2511 C., darunter 1061Zatholilen, Dampfinühle, teiles des Charlottenburger Schlosses, Frankreich 
Eisen- und Stahlwerk. Groß-Trianon, England die Orangcrie des Ken- 
WelSberg, Dorf in der österr. Bezirlshaupt- sington-Palastes, Belgien die Antwerp.ener.Stadt- 
iiianns(i)aft Bruneii, in Tirol, in 1078 in Höhe, am halte, Jtalicn eine aniike Villa, Ostci-reich hielt sich 
Ausgang des Gsiesthcils in das Pufterthal und in ganz modernen Formen. Von den europ. Staa- 
cim rechten Ufer der Rienz, an der Linie Marburg- ten war Deutschland (Reiehskonimiiiar Geheimrat 
L-Zillacb - F-ranzensgeste der Osten. Südbahn, Sitz Lewald) besonders glänzend vertreten. Von den 
eines Bezirk-8geri is i9341  hat (1900) 684, als ausiereurop. Reichen verdient die umsasfende Betei- 
Genieinde 755 E., berühmtes Bildstock, 1895 wieder- ligung Japans- Erwähnung, auch Cedlon, Eising- 
l)etgestellt, und ist Ausgangspunkt für Aiisflüge in Sigm fehlten nicht. Jnteresse erweckten die ph1c1pPl-
        

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