Bauhaus-Universität Weimar

19ersklJlUk?- 
Der Wahrendorffsche V., der zunächst in Preu- im Keilloch des Rohres durch eine. geringe Ver- 
fzen weiter ausgebildet wurde, kam als Kolben- sihiebung zu lösen. An der Hinterseite ist im Keil 
versihluß bei den zuerst eingestellten Geschühen in die Perschlußschraube- derart gelagert, daß Ae sich 
Anwendung und fand mit der Annahme des Preuss. bei ihrer Drehung mittels der aufgesteciten Kurbel 
Systems in der issterr. Belagerungs-.und ?sejtungs- nicht in der Richtung ihrer Achse verschieben kann. 
artillerie auch hier Eingang, ebenso in Be gien und 
mehrern kleinem deutschen Staaten. Eine 2lnsicl)t  
dieses Kdlbetiverscl;lusses bei halb durchfchnit-teneni  K  
Rohr zeigt Fig. 1: a Kopf, b abgeslachter Teil des O  -   
Verschluszkolbens, d der ihn festhaltende O.uercylin- I;     
    der, n Kette, !    
  E   cylinder, y Ver- i,sil-hie    
 il  -W .k sc)cußthiik,    if 
  il ?  Kinder iGegen-    
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M  Mann. Zum   
   Gasabschluß   
  wurde ein hanf- IV Z- 
 pttppeUet Boden Auf ihrem flachen Schraubengewinde dreht sich die 
W- I- (Pkei3ipeM- Verschlußmiitter, deren Reisen an einer Seite bis 
bV den)  XIV! zur Spindel ortgenommen sind. Jst dieser glatte 
den Veki,c)tUi3kVtbeU seiest- Weges; de! SehW1et1g- Teil der VerichluPmutter naih hinten gerichtet, so 
keiteU- DIE VEV KVlbMVeViet)tUß be! ic)We17e11 NO - kann der V. Mitte s der Kurbel her-ausge ogen wer- 
ten oft darbot- nahm man- und zwar zunächst mit den. Dreht man dage en die Knebel reZts herum, 
iü17Ve,tUgEVUUSs- UND FeitUU,gZgei(hüBe, Dei! DOP,- so dreht sich die Versctilußschraube und nimmt die 
pelkeilverschl-us; des Berliner Mechanilers Krei- Vekskh ußmUttek mit bis ihre Nase an die untere 
net an, den m einer spt"iteihiiift"1i Fel3Felcl)ütze ab- Anschlagf1ciche der 2Ferschlußplatie anstdßt. Dann  
9EäUVeTteU Gestalt Fig-, 2 Zeigt-. De?  tit hist tU  liegen ihre Reisen in den entsprechenden Ausscbnitten 
der Ladestel1u1ig- der Hinterteil ist mit H bezeia)net, des Roms. Beim Weiten-sehen der Knebel schkaubt 
 di1VOkiitde,V VDFdetke1t sich die Verschlußschraube in die je;-,t sestliege-nde Ver- 
   NCt2tk)Uk-be1deMttlh1Eet1 schlußmutter Zinein und nimmt- den Verschliißkeil 
  schiefen Flächen anein- mit bis er ji est gegen die Dichtun sfläihe und 
-H   di  ander liegend. Ein die "hintere Keil ocbwand. geleHt hat.. geht ist das 
ssM;ijHsfk;W  .Wzss-" Miit) beZde Kette dUteh- Rohr fest geschlossen. BeimO neu wiederholen Ach 
 W. H-  Ell-" W  die Bewegungen in umgelehrter Reihenfolge. Das 
i   i1ck)Vekgte1CheUdssLD(h Drehen der Verschlußmutter auf der Verschluß- 
  M-"sÄi  tT1AehtdCs LETTER Mög- BZhraube wird hierbei durch das Anstoßen ihrer 
 T? iillWil  lieh- De! St1it Z be- ase an die obere Anschlagfläche der Verschluszplatte 
   H grenzt d1eie"SteUUUg- begrenzt; dann ist der reifenfreie Teil der Verschluß- 
 ZUM Vetiehl1egFt1 mutter der hintern Keillochwaiid zu etehrt und der 
ic)1ebt Matt Den  it) V. zum Olsfnen bereit. Bei seinen Bewegungen im 
Fig. S. weit vor- Mit V1e Keilloch g eitet der Keil mit Leisten an seiner obern 
 Sc)etbeGUU das ROI7V und untern Fläche an ührun sleisten im Rohre, 
itödts Dreht man dann die Korbe! nach xeck)ts die der hintexn KeiIf1a e Zleic1Ygerici)tet find, den 
herum, it)  We! SehkgUhe der Hinter- Keil daher beim Lilien im D e inn des Ofsnens von 
teil noch so weit in das Keil!-Ich bittern, daß beide der vordem KeilIochwand entiernen. Das Heraus- 
Keile at! die vordere und httitere Wand Ha) fest an- ziehen des Karg wird durch den Karpfen einer Grenz- 
kegeU- EIN kU,pfeMeV,RtUS VetMktte,It TM GAseib- schraube oder der schräg in den ei! hineinragenden 
schlusz. Die-Klinke Si) stellt den V. beim Jahren fest.    
Die Beseitigung der .Vauptschwäche dieses V., die   
Zusammensetznng aus zwei aufeinander verschied-  
baren rechtwinkeligen Keilen, führte die Kruppsche    
Fabrik nach mehrjcL-ihrigen Voroerfuchen anfangs      
der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zur   H   
Konstruktion eines E-inheitskeils mit halbcylin-    .-E   
drischet Hinterfläche, nach ihr kurzweg Rundkeil -"s  
genannt. Er ist die Urforin aller Kruppschen Keil-  lM- 
verschli"iHe. Seine Griindzü e haben durch die lange Fig, 4. 
Reihe der Entwicklungsstuizen bis zur Gegenwart 
ihre Geltung behalten. Die cbene Vorderfläche des Zündlochschraube, der in einer Nat gleitet, so be- 
Keils (s.,Fig- Z) steht tm Rohr senkrecht zur Seelen- grenzt, daß bei geöffnetem V. das Ladeloch des Keils 
achse, die ct).lindrische. Hinterfläc-he ist um etwa 2" sich mit der Seele vergleicht. Jn die Bot-derflliche 
tut VstdEki,tF!c)e IZeUeI,i;t, it) daß sich der Keil hin- des Keil-Z ist die den Seelenboden bildende aus- 
keichend ver1ungt, um i n aus der festen Schließlage ivechselbare Stahlplatte (s. Fig. 4) eingeseyt, die sich 
Vkodthan5" IIonversations-Lexikon. 14.Aufl. R. A. XVI.
        

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