Bauhaus-Universität Weimar

Wowtschok  Wrangel 839 
meist ein duftiger, landschaftlicher Hintergrund, der Besiyungen an der Nordwestküste Anierikas- (ebd. 
in W. zugleich einen großen L(Mdfd;aftsmaler er- 1839) iReisen an den Nordküsten Sibiriens und auf 
kennen läßt. Viele seiner Gemälde nnd in Kupfer dem Eismeere)) (rusfisch, 2 Bde., ebd. 1841). Eine 
gestochenworden,sovonJ.Moyreauiiidenii(Euvtes deutsche Beschreibun der letztern nach den Tage- 
de Philipp: W. ci7ap(i-es ges mej1leurs te-.b1eaux)) büchern des Verfassers gab G. von Engelhardt 
(Par.1737). Die königl- GENUS zu Dresden beßxzt Z Tle., Berl. 1839), die (cPhyük. Beobachtungenv 
von ihm einen Schatz voizüglicherGemälde(etwa60); arrot (Berl. 1827) heraus.   L. von Engel- 
eine große Anzahl die alerien zu Paris, Peters- hardt, Ferdinand von W.und seine eise(Lpz.1885). 
burg, München, Ca.ssel, Wien. Das königl. Museum Wraugel, Friedr. Heini. Ernst, Graf, preusz. 
im Hang hat von ihm eine Schlacht, das Umfang- Generalfe dmar cball, geb. 13. April 178-L zu Stet- 
reichste Bild dieses Meisters. Das vollständigste tm, trat 1796 als Fahnenjunker in das Dragoner- 
Verzeichnis seiner Gemälde befindet sich in Smiths regisieiit von Werther und wurde 1798 Leutnant. 
ii(J-itaiogi1e raisoimep, Bd. 1 (Lond. 1829).  Vgl. Eis nah-m an dem Feldzuge von 1807 gegen Trank- 
Kämmerer, Über die Komposition in Philipp W.s reich teil, zeichnete Ach im Krielge von 1813 eson- 
Geniälden u. s. w. (Lpz. 1879). vers bei Hainau und in der Seh acht bei Leipzig aus 
Zu den Nachahmern W.s gebissen aus) dessen und wurde zum Masor befördert. 1814 wohnte er 
Brüder Pieter W. (geb. 1623, gest. 1682) und anfangs der Einschlieszung von Luxemburg bei und 
Jan W.( est. 1666). that sich dann in den Ge echten bei Etoges, Laon 
Wowtsgä)ok, Marko, Pseudonym von M. A. und Sezanne hervor. Am eldzuge von 1815 nahm 
Martowitsi-b (s.   W. nicht teil, wurde jedoch 1815 zum Obersten, 1821 
Woylac) (Woilaih: russ., c(Filz)-), eine wolIene zum Comniandeur der 10. Kavalleriebrigade, 1823 
Decke, die, mehrfach zusamniengelegt, als Sattel- zum Generalina1or und 1834 zum Commcindeur der 
unterlage dient. W. sind 1892 bei der deutschen 13. Division in Münster befördert. Hier dämpfte 
,Kaval1erie, x893 beim Train und der Feldartillerie er 1837 die Unruhen, welche die Wirken mit dem 
in Sachsen eingeführt. Erzbischof von Köln Droste zu Vischering er- 
WraE, der Körper eines"gescheiterten oderJs1iZnst zeugt hatten. 1838 wurde er zum Generalleutnant 
untauglich gewordenen Schiffs, der auf dem eer und 1839 zum kommandierenden General des 
umhertreibt oder an den Strand geworfen oder ge- 1. Armeekorps ernannt. 1842 erhielt er das Gene- 
sunken ist. W. können, wenn sie treiben oder aus ralkommando des 2. Artneekorps in Stettin. Im 
Untiefen gesunken nnd, der Schiffahrt gefährlich Herbst 1843 leitete er die ub.ungen des bei Berlin 
werden und müssen daher beseitigt werden. usammengezogenen Kaoaller1elorps und war 1-845 
Wraikfiscl), s. Barsch. äI3orüxzender der Kommission zur Bearbeitung eines 
Wraugel, Ferd. Petrowitsch, Baron von, riiss. Exerzierreglements für die Kavallerie. E;m Deutsch- 
Admiral, eb. 29. Dez.1794 (9. Jan. 1795) in Liv- Dänischen Kriege von 1848 bis 1850 (  d.) erhielt 
land (nacF i-uss. Angaben 29. Des. 1796 [9. Lan. W. 20. April das Oberkommando der Bundestrup- 
1797J M Pskv!V)- fand few! Alls lldU11g TM se- den in Schleswig-.8I)olstein und wurde General der 
kadettenkorps in Petersburg, nahm 1817-19 an Kaval1erie. Er s"iegte 23. April 1848 bei Sihleswig 
der Erdumse-gelung der Korvette Kamtschatka unter und drang in Jütland ein. Aber schon 8. Sept. 
Golownin teil und führte dann 1820-24 selbst eine legte et den Oberbefehl nieder, um 15. Sept. den 
E ped1tjvn ins Ndrd1(1)e Eii8meer-um die Küsten in der Mark zu übernehmen. Am 9. Nov. rückte 
Oktßbiriens zu erfv'tfCI)M UND VI-S TM NVkVM der- er mit den bei Berlin versammelten Truppen in die 
F ben vermutete Land zu entdecken. Er gelangte über Hauptstadt ein, verhc"iiigte den Belagei-un szustaiid 
riutsk im Nov. 1820 nach N1sh"e-Ko k)M,sk- drang und stellte die Autorität der Regierung ogne Blut- 
im Februar und März 1821 auf HUUdescblitten na veiZießen wieder her. -Das Generallommando des 
dem Kap Schelagskij vor, unterxUc)te die Bären- Z. rnieekorps wurde -ihm 1849 übertragen. 1856 
insel und fuhr im Sommer die olvma aufwärts ernannie ihn der König zum Generalfe dmarschall 
bis Skedne-Kolymsk; 1822 und 1823 machte er und 15.Deä.1;363 ziimO erbefefhlshaber des gegen 
wieder Schlittenex:peditionen, erreichte dabei den 72. Dänemark estinimten Heers, de en Operationen er 
ndrdl. Br. und östlich das Kap Koljutsihin, End aber bis nach Erstürmung der Düppeler Schanzen leitete. 
das vermutete, später von andern entdeckte rangel- (S.Deutsch-Danischer Krie von 1864.) Nachdeni er 
land  d.) nicht und kehrte wieder über Ji:kutsk 18. Mai 1864 in den erbliiZen Grafenstand erhoben 
MICh tersburg zurück, wo er im April 1824 an- war, wohnte er noch, ohne ein Kominando u führen, 
langte. 1825-27 machte er als Befehlshaber der dem Deutschen Kriege von -1866 in Böhmen bei. 
Kriegsschaliippe Krotkijeine Reise nach Kamtschatka W. war eine der volkstümlichsten Persönlichkeiten 
und zurück; 1.829-34 war er Generalkgouverneur Bei;lins, wozu sein derber Humor und sein schlag- 
der.russ.. Kolonien in Amerika und ehrte über fertiger Witz in gleicher Weise beitragen. Er starb 
KAIIfDMIE11, Mexiko, Neuyork, Havre nach Peters- 1. Nov. 18'7J zu -Berlin. Seinen Namen führt das 
bU!S zUkTICk- ;836-49 Direktor des Departe- Z. preusz. Kurassierregiment in,Königsberg i. Pr. 
meins der Schiffbauwalder, sowie 1840-49 zu- Sein Bronäestandbild in Berlin wurde I. Nov. 
gleich Direktor der RusCi.sch-Amerikanisc-ben Com- 1880 enthü t.  Vgl. Brunikotv, Generalfeldmar- 
pagnie. Er lebte dann is 1853 als Privatmann, Ball Graf W. (Berl. 1876); Meerheiinb, Graf von 
wo er bei Ausdruck des K:-imkrieges wieder in den . (ebd. 187'7); Maltig, Lebensgeschichte des Preuss. 
Staatsdienst trat, war 1855-58 Verweser des Generalfeldmarschalls Grasen von W. (ebd. 1884). 
Marineministeriiims,dannMitglieddes Reichsrats, Wraugel, Karl Gustav, Gras von, schwed. 
nahm aber 1866 seinen Abschied, als der Verkauf Neiehsadmiral und Feldmarschall, geb. 13. Dez. 
der amerik. Kolonien beschlossen wurde. Er starb 1613 in Slokloster bei Upsala als der Sohn des 
25. Mai (6. Juni) 1870 in Do:-par. W. schrieb: GeneriilgouverneursvonLivlandundFeldmarschalls 
(iSkiz e einer Reise von Sitka nach Petersbur  .5ermann W. (geb. 1587, gest. 1643), trat 1627 
(rusüszch, Petersb. 1836), aNachrichten über die wiss. in Krieg-3dienste und wohnte den Feldzügen Gustav
        

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