Bauhaus-Universität Weimar

Transvaalkolonie 
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hat erhebliche Verbesserungen und Erweiterungen Fn der; ThalnieiZrunäen des Limpopzund dbes Fli- 
de" E" b ges "n A ssicht enommen. ant teigert. er ommer, von eptem-er is 
 gebildet Ende März, bringt leichte Regenfälle, starke im De- 
aus der ehemaligen Si3daf-rik"anischen RepubEik (s;  zemb er, Januar und'Februar; der Winter, von April 
        
N. mit,dein Limpopo an das EI)gtatabeleland (Rho- zu. Als eins, der gesündesten Klimata, auf der 
d-eßa), im O. an Portugiesisch-Ostafrika (s. Mozam- ganzen Erde wird das des..srJ)ochfeldes gerühmt; im 
bique) und -Swasiland (s.  an Tongaland und pringbock Peld und iinsDistrikt.Lyd.enburg dagelgen 
Zululand, im S. an Natal u-nd längs des Vaal- herrschen w-acgr.end der .)tegenzeit bösartige Fik er. 
f1us1es an die Oraigeflußkolonie, im W. an West- Die hauptsa liihsten, immer,aber nur wenig F äche 
riqualand, Britis -Betschuanenland und aii"Bet- bedeckendenBäume sind Akazien, wahrend in neuerer 
   
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d" "ds "t"ts a er rom;etva e ei enni nura eeuro. erei e-un ru - 
  Kolonie Natal zugeschlagen, artIn, sondern auch subtropisihe und tropische Ge- 
wodurch sich obige Grenzen etwas ändern. (S. Karte: wächs e, wie C-itronen, Wanzen, Baumwolle, Zucker, 
KapkpIxzniei1,).  Kasse-; und- ein sehr -guter abak. ,Weniger frucht- 
 Oberslaihengcstaltung. DerFlächeninhaltbeträgt bar, 1a beinahe steril erscheinen die nordöstl..Ge- 
(in demvUmfange vor 1903) 308560 qkm, die Za l birgsgegenden" von Lydenbur-g. Jak;dbare Tiere 
der Bevölkerung (1898) 1094156 E.,darunter245 397 nnd fast vollstandig aus den sudl. Dei en verschwun- 
Weiße. Es ist inignnerii  den; Elefanten und Löwen haben sich in die Thaler 
          
s ed,120  m    gegen en aa u gezogen. ie zu i a, r n- 
und nach Norden als das niedriger gel-egene Busch- iingeheure,.He-rden von Rindei-n und S("k)Afei1 werdet; 
           
ern impopo a a t. m  te tdie es ateau iiiera ten. re run age  og. i- 
            
2660 , O 2   d"   "e o. i1PVkMa1  , II- 
die .i5h1chebiZie  weite:nt)1ach h1ekir5eT)nra:iIs1efluß1iIi;lonie sR3ser,sHongl(hmerat und Grt"iiistein) über dieser eine 
undZBeYd3TianenlandTkzrstrelgkt, wish sie im  disk? ZEIT; TM! ä);UAtV3It,  
die an -S iver- uiid ater erge e renzt. m  - er o en. MS M1e   
  
nenierunene o,      
Jene  ten (im Distrikt-Pretorici, bei Christiania, Distrikt 
gola und Univolosi. Nahezu durch dZe Mitte der  och- Bloemhof), Steinkohlen in Bocksburg, Middelburg, 
ebene und nahezu -parallel dem 26. sudl. Br. ziehen P-ietersburg, Waikerstroin, Kle.rksd-orp, SYoherfon- 
ßch zwei sur das Kliina und die Kultur höchst wichtige rein, Vereeniging, WatklrvaknFrdl5iOch von reti?1iiia, 
H.ugelzu.g-e hin. Witwatersrandberge im S., denen und Utrecht, und vor a ein o d. er deutsche ei- 
die Zuflusse zuinVaalwie auch derLimpoposelbst ent- sende Manch war der erste, welcher .1867 .die-En.t- 
quellen, und die Magaliesberge; sie unischließen ein deckuiig von Goldfeldern inlSi;dafr1Eaktnamlich in 
enges Thal, an d-essen.Ostausgang die Hauptstadt  Ebro E orFts[) und 
Pretoria liegt. Die beiden inächtigsten Ströme des 1870 bei yden urg (im  er ran blau o on-te) 
Landes EndderVaal(s.Oran1eflusz)und derLimpopo machte. Das gab den Anstoß FUM G-I dsUc)en im 
(s. d.) , n)eloher mit seinen zahlreichen Nebenflugen giinzen Lande, und von Jahr zu ahr mehrte sich der 
die Gebirgsränder im N..und O. durihbriiht. ie S eiehtum in den neu entdeckten Goldgegenden. Gold- 
Ausläufer des D,rakengebirges,entsenden.eine große felder find unter andern im DilstriktZoutpansberg bei 
Menge von Wasserläu en in die Kust-nniederungen Soutsdorp, Haenertsburg, K ein-Let-aba, Leydsdor-p 
des Jndisihen Oceans. Die wichtigsten unter ihnen und  
sind die vfolkzen-den: der Komati,-der mit den Neben- Kaap- eiBarherkgn) und Koniati (bei Stehn?-dorp); 
Aussen Kro od1lflu-ß und Loinati die Goldfelder von im Distrikt Heide, erg- am Witwatersraiid Johan- 
Barberton durchfließt, und der Pongola im S-ud.en, nesburbg). und bei Hei-delberg, im Disirikt otches- 
mit dein Maputci, die beide in die Delagoabaim1tn- strom ei Schoonspi;uit (Kler.ksdorp,. PotihesstroiFi 
den. Der Weiße Umvol-Hi bewässert mit seinen und Venterskr-oon); im,Distrikt Marico Malmani. 
Seitenarmen den von den  ulu bewohnten District Die Hauptgebiet-e nnd jedoch Barberton, und Wit- 
Vryheid und ergießt sich i-nit dein Schwarzen Umvp- water-Brand. Die .glesainte Goldproduktion betrug 
losi in die St. Luriabai. Der Bu;salo bildet in 1884-98. 69,s Mi .Pfd..St., die Felder von Wit- 
seinemnOberlaufe die Grenze gegen tatal. Keiner watersrand ergaben 189i). 0,5, 1892. 1,2,1894. 2, 
der Flusse kann als Wasserstra e benutzt werden. 1896. 2,3, 1897. 3 1898. 4,3, 1899: 4,4 Mill. Unzen. 
Klima,BFlora mild F-armes ?,er dhg1hFl1ZtL;i(gx Die solg;ln"osegi Jtahre hatten infolge des Krieges ge- 
dd d t tu t en e innere u eue. 
 den Magalies- Die Bevölkerung besteht aus den angesessenen 
bergen und westlich der rakenberge ein subtropi- Buren oder Boers  etwa 80000, welche haupt- 
   
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ein nahezu ttodische-Z Klima, das sieh zum wiälicheii Deutschen und .t5ollänZern. Die EingebvteiM1
        

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