Bauhaus-Universität Weimar

Sau Giulio  Saiiitätsamt 273 
24000 E. und Ta-giiland a. Sie find sämtlich ge- Sau Gaste, span. Kloster, s. Geronimo de Sau 
birgig, zum Teil stark vulkanisch und- gut angebaut Yuste. 
(Aus-fuhr von Kopra und Muskatnüssen). Aus den SanZedrin, jüd, Gerichtshof, s. Synedriiim. 
Kratern der Vulkane Siau und Roang (bei Tagii- Sau erib, btblische Form des assyr. Sinachi- 
landa) steigen fortwährendSchwefeldänipfe auf. Erd- rib, Sennaiherib (((Sin [der Mondgott] hat die 
erschütterungen find sehr häufig. Verderblich waren Brüder vermel)rt))), assr)r. König, 705-681 v. Chr., 
der Aus-bruch des Gunuiig Abu oder As:-i auf Groß- Sohn Sargons 1I. Seine hauptsä(hlichsten Erobe- 
sangir vom 2. März 1856, wo von den 6000 E. der rungszi"ige sind nach den Keilinschriften die folgen- 
Jnsel die Hälfte durch Ergüsse von Lava und heißem den: Fortsetzung des Krieges gegen den Babr)lonier 
Gewässer umkam, sowie vom 7. Juni 1892, wo der Merodach-Baladan, Zug nach dem Lande der Kassi- 
nordwestl. Teil der Jnsel mit 2000 Menschen unter- ter, Krieg mit. Shrien, Phönizien und Philistäa, mit 
ging [Novarese.(s.  Juda und mit Ägypten, ZiB nach dem Lande der 
an Giulio (spr. dschuhlio), Insel bei Orta Chaldäer, gegen Elam und ab1)lon, das er völlig 
Sangkapura, Hauptort auf der niederländ.- zerstörte. Wahrscheinlich in die letzte Zeit seiner Re- 
ostind. Insel Bawea-n (s.  g-ierung fällt ein Zug nach Arabien. Hervorzuheben 
Sangs-ei, Fluß in Tongking, s. Songka. ist besonders die Verschönerung seiner ResideiE Ni- 
Srmgpv, Teilname des Brahmaputra (s.  nive(   die er mit einer-Ringmauerund Wa der- 
Smrgre de Cristo Range (spr. rehndsch), Ge- stärkte und später durch eine ausgedehnte KanaliCs-a- 
bir szug im nordamerik. Staate Colorado, mit dem tionsanlage mit gutem Trinkwasser versah. Die r- 
höcgsten Berg des Fels engebirges innerhalb der Ver- bauung des dortigen großen Nordwestpalastes geht 
einigten Staaten, Mount-Blanca (Blanca Peak), Jeichfalls aus S. zuriick. S. wurde von seinem Sohn 
4-1-09 In hoch. S drammelech (s. d.) ermordet. Unter den Jnfchriften 
Sangro (lat. sangkus), ital. Flug, entspringt in (aus Thouprismen, Stierkoloss en, an denFelswänden 
den Abt-uzzen, im S. der Provinz quila, südlich zu Bawian und aus Thontafeln) ist die.wichtigste die 
von Gioja, geht in reißendem Lauf zwischen hohen des seihskolumnigen sog. Taylor-Cylinders. Eine 
Bergen zuerst südöftlich, von Castel Sangro nord- Gesamtausgabe derselben veranstaltete G. Smith, 
östlich, Und mündet nach 112 km Lauf bei Tvtit1v History of sei1i1acherib from the (:imeif0rm in- 
ins Adriatisihe Meer. [bereitung. sc:-iä)tions (hg. von Sayce, Lond.1878). 
Sanguifikation (neulat.), Blutbildung, Blut- mithin (vom gn"ec-h. sani(1i0n, das Brettchen, 
Sangniuaire8 (spr. ßaugginähr), zum franz. wegen der Form der Krystal1e), glas ig er Feld- 
Depart. Corse (Corsica), ArroiidissementA"aceio, ge- spat oder Rhyakolith, Name der eigentümlichen 
hörige kleine Jnselgruppe, im W. des (5olfs von Ausbildungsweise, in der der monokline Kalifeld- 
A1ai-cio, mit Leuchtturm. spat Ortho las (s. d.) in den jüngern tertiären und 
sang-ais-rd  Blutkraut, Pflanzengat- nachtertiären Eruptivgesteinen auftritt, in den 
tuiig aus der Familie derPapaveraceen(s.d.) mit nur Rhholithen, Trachi)ten, Phonolithen, auch in vul- 
einer iiordamer"ik. Art, dem can adis eh en Blut- kanischen Auswurssblöcken und modernen Laden. 
traut, S. can-idensis  einer durch dicken Wurzel- Der S. unterscheidet sich von dem eigentlichen Or- 
stock, lau estielte, nierenförmige, meist fünflappiZe thoklas durch seinen sehr starken Glasglan , seine 
Blätter, fcgöne schneeweiße, orangenfarbene Stau - größere Pellucidität und risf1ge Beschafseni)eit so- 
gefaßt- einschlieszende Blumen und hängende, lang- wie einen durchschnittlich etwas höhern Natron- 
ge chnäbelte Kapseln ausgezeichneten Pflanze, die oft gehalt. Die Krystalle sind meist taselsörmig, wenn 
als Ziergewächs in Gärten gehalten wird. Die Sa- das Klinopinakoid vorwaltet, oder rechtwintlig säu- 
men ünd nartotisch giftig. Die anze Pflanze enthält lenförmig, wenn mit dem letztern die Basis gleich- 
einen scharfen blutroten Milchfaft. Aus dem Wut- mägig entwickelt ist, gewöhnlich eingewachsen. 
zelstock wird ein schöner roter Farbstoss gewonnen. anidinit, Mineralmassen, die Last nur aus 
Saugniuarin, s. Chelidoniumbasen. Sanidiii (s. d.) bestehen, wie die sog. esesteine aus 
Saugnine, Blutbirne, s. Birne. der Umgegend des Laacher Sees, die Bomben aus 
Sanguinisch (vom lat. sa.aguis) heißt das der Gegend von Rockeskyll in der Eifel, auch viele 
Temperament  dem große Beweglichkeit, aber Auswurfsblöcke des Vesuvs. 
geringe Nachhaltigkeit der Gemütsbewegungen zu- Sanieren  heilen, aufhelfeu. 
kommen. Der Sanguiniker zeigt mitunter beträcht- Saales  s. Jauche (mediz.). 
liche, niemals aber andauernde Thatigkeit; Flatterk Sau Jldefonso, span. Stadt, s. La Granja. 
haftigkeit und Leichtsinn tadelt man an ihm. Dabei Sanitariuni, soviel wie Sanatorium (s.  
hat er die Neigung, allen Dingen die heitere Seite Scmitiit (lat. sann-is), Gesundheit (s.  all- 
abzugewinnen. [f"iche, s. Psirßch. gemeiner Gesundheitszustand; Sanitätsanstal- 
sc.-g-a1ao1Ss  spr. ßangginöll), Blutpfir- ten und Sanitäts-behörden, die zur Pflege 
Saus-Tit-  lut; sauguit-ieaut!t-)., blut- und Förderun des öffentlichen Gesundheitswesens 
erzeugende Mittel. [blut. dienenden Anstalten und Behörden (s. Medizinal- 
sang-ists D:-v-dsgl-  Harz, s. Drachen- wesen und Hygieine); Sanitat-Jbericht, für die 
sang-ü.lsotba L, Pflanzengattung aus der Behörden bestimmter Bericht über den Gesundheits- 
Familie der Rosaeeen(s.d.), Abteilung der Peter-ien, zustand einer Stadt u. a.  
deren höufigLte Art der im Spätsommer blühende, Sanitätsamt, eine militararztliche Behörde, die 
60-80 ein ohe Wiesentnopf, Wiesenbibet- den Gesundheit-Z-und Krankendienst bei den T:-uppen 
aell oder die Braunelle (s. of-öcina1js  ist, sowie im Verein mit der Militärintendantur die Ver- 
mit wenig beblättertem Stengel und braunroten waltung derMilittirlazaretteim Bereich eines Armee- 
VlükOt1k,öPF)en. SeineBlüten Jud sämtlich zwitterig. korps leitet und dem Generalkominando zugeteilt ist. 
Auch die echerblume (s. Pater-sum) wird häufig Zu jedem S. gehört außer dem an der Spitze stehen- 
hIethEk gezogen. den Korpsarzt  d.) ein Qberarzt, ein Korpsstabs- 
IMPLIED- de! deUtsÖe Blutegel (s.  apotheker und ein etat-T-mäßiger Schreiber. Zu mikro- 
Vroekhaiis" Konoetsations-Lextkon. 14. Aufl- R. A. xlV. IS
        

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