Bauhaus-Universität Weimar

such-uga  Saff1ati 173 
siii1tii.3-s., richtig Ze.(1ruga, s..5)auskommunion. thek, 1848 Bibliothekar, verfiel kurze Zeit (1857) 
Sadska, Stadt in der österr.Bezirkshauptmann- in Geistesstorung und starb 26. Juni 1861. Sein 
sdhast und dem GerichtsbezirkPodiebrad in Böhmen, bedeutendstes, bahnbrechendes Werk sind die aS1o- 
östlich von Prag, an der Linie PokiEan-Nimburg der vanske staro2iinosti)) ((cSlaw. Altertümer-, Prag 
Ostern-Ungar. StaatsbaEZn, hat (1900) 2965,.als 1837; 2.Ausg.,von Jos.jFireZek,1863; deutsch Lpz. 
Gemeinde 3150 czech. E, sarrkirche(1117) aiif -einer 1842-44), worin die Ge ihichte der slaw. Stämme 
Anhöhe, ehemals zu einem 1421 von den,Hussiten von ihrem ersten Bekanntiverden bis um 10() n. Chr. 
zerstörten Chorherrenstist gehörig, eisenhaltige Quel- zum erstenmal möglichst ers(höpfend und kritisch 
len; zwei Zuckersabriken, eine Dampssäge, Kunst- dargestelltwird. Fernerveröffentlichte er ((GeRichte 
mühle, Lohgerberei und Geflügelzucht.  der slaw. Sprache und Litteratur nach allen und- 
Sadyk, Mohammed, türk. Name des Novelliste1i arten)) (Ofen 1826; Prag 1869), aslovansky Näm- 
Czajk-owski (s.    iiopis-) (ccSlaw. Ethnographiev, mit einer Sprach- 
Sa et-hager, Name der Ruinen von Sais  karte, Prag 1842; Z. Aufl. 1849), c(Serb. Lese örner 
Seien, das Einlegen des Samens in die Erde. oder historisch-kritische Beleuchtung derserb. Mund- 
Der zur Aussciat bestimmte Samen, das Saat- arti-  di-ei-1iiho ge-emnictvi 
gut, muß keimfähig, ausgebildet und. gesund sein. .Jihos1ov3.ni'1v-) (-kDeukmü1ek des alten chkif-cum; 
ie Samenmenge haust hauptsächlich von dem der Südslawen)-,Prag 1853; 2.Ausg.1873), -xGe- 
Umfange der einzelnen flanzen ab, aber auch von schuhte der füdslaw. Litteraturv (3 Bde., ebd.1864 
der Güte -des Samens, der Zeit der Saat, der Be-  ((Die altesten Denkmäler der böhm. Sprache)- 
schaffenheit des Bodens und dem Gebrauchszweck (ebd.1840; mit Fr.Palackh) und  stam- 
der Früchte, indem meistens guter Samen, frühe 7:esko m1i'1vmce-) (.(-A1.1fcmgs.gkünde Hex gkxk,k,hm, 
Saat iind fruchtbares Erdreich eine dünne Saat Grammatik-), als Einleitung in den 1. Teil der alt- 
Ratten, und umgekehrt. Die Zeit des S. richtet böhm. Textsanimlung i:Vyb0.r-, ebd.1845), -cPa- 
f;i nach der Natur der Pflanzen, nach Klima, miJitky hlaho1skeho ptsemmctvt-o (ciDenkmäler des 
Witterung und Boden. Jn rauhem Klima und  
auf bindendem, wenig sruchtbareni Boden muß im Zehe F-ragmente)i (mit .85öfler; ebd.  trüber die 
-Herbst früher, im Frühling später gesät werden Heimat und den Ursprung des Glagolitismus-(ebd. 
als in warmem Klima und aus fruchtbarem Boden; 1858). Jn seinem Nachlaß Landen Reh unter anderm 
doch hat eine frühe Saat meistens Vorzüge vor Materialien zu einer gro artig angelegten Topa- 
einer paten. Das S. wird mit der Hand oder mit raphie der südl. Donauländer. Biographien S.-Z 
Maschinen (Säemaschinen) ausgeführt; bei der kcZ)riebenfeinSchwiegersohnJ.JireZekindercOgerr. 
letztern Art unterscheidet man breitwürfige, Drill- ei-ne-s) (1lI, 1865)und im (-s1ovni1c N-iuö1iF, d.9 
und Dibbelsaat (s. Drillen, Dibbeln und Tafel: (1872),sein Sohn  
L andwirtsch aftli ih e G erät e und M a- in NeufaB), Professor der Chemie an der,l1öhm. Uni- 
schinen lI, Fig. 13). Das Verpflanzen findet verütat.in Trag. Vgl. augV. Brandl, Zivot Pav1-. 
dann statt, wenn solche Gewächse kultioiert werden .Joset"-. s.( rünn1887). ie zahlreichen, zu seinem 
sollen, die in ihrer Jugend gegen den Frost empfiiid- 100. Geburtstag (1895) erschienenen SIriften über 
lich sind und mehr Zeit zu ihrer Ausbildung be- S. finden sich im ((Archiv für slaw. hilologiev, 
dügen, als unser Sommer gewährt. Der Samen Bd. 9 (1896). 
El er Gemach e wird nicht unmittelbar aus den sei-to (engl., spr.szehf), sicher; als s)auptwort: 
cker, sondern aus ein besonderes, gesihüt3tes (feuer- und diebessicherer) Geldschrank; Tresorfach. 
Sainenbeet (Kutsche Couehe) gesät; sind hier die Sake Cum (engl., spr. sieht kjuhr), s. Warners 
Pflanzen eniporgewachsen, so werden sie auf die Acker Sake Cum im Artikel Geheiinmittel. 
verseyt.- Vgl. Nobbe, Handbuch der Sameiikunde sa.kety di! (engl., spr. ßeZsti eul), s. Auroraöl. 
(Verl.1876); Harz, LandwirtschaftlicheSanienki.inde Saffariden, Dr)iiastie s. ersien, Geschichte. 
(2 Bde., ebd.1H85); Wollny, Saat und Pflege der Saffi, marokk. Stadt, Saß.  
         
Septas, früherer Name der Stadt Sfaks (s.  Sa an (nach der Stadt Saft, s.  auch Mar o - 
So at (arab.; türk. S FJser), Name des zweiten quin oder Marokkoleder genannt, ein nach dem 
Monats im mohammed. ondjahr. Verfahren der Lohgerberei aus Ziegenfellen bereite- 
Saht, Dorfschaft in Südarabien, s. Dhafär. tes, meist mit Suniach gegerbtes, sehr feines und 
Instit- Dichter1iame von Bahadiir Schuh (s.  weiches, künstlich genarbtes und einseitig gefärbtes, 
agaiit (spr. khcifarschik), auch Schafarik, nicht lacliertes Leder; unechtei: S. wird aus ge- 
Paul osF, Slawit, geb. 13. Mai 1795 zu Kobel- spaltenem S(hafleder hergestellt. Die Fabrikation 
iarowo ( ekete-Patak) im ungar, Koniitat Gdmör, des echten S. gilt für eine arab. E-rfit,1du1Eg; 1749 
von slowak. Abstam-mungh,, studierte aufs dem Ly- wurde die erste europ. Saffianfabr1k im If-Iß OT- 
ceumzu KesmarkPhilosop ie,TPeologie und ungar. richtet, und. seit 17Lj7 dauert mit der Gründung 
Re(l)t und sammelte slowak. Vo kslieder, dies äter der Gerberei zu Choisy bei Paris der Aiifs"srhwung 
durch Beiträge anderer vermehrt erschienen (2 ZZde., der fran  Saffian erberei welche zu An ang des 
Pest;823-27). Auch versuchte er NR selbst in Poet. 19. Jahrh. auch in Deutschland Eingang fand. Noch 
Arbeiten (-"1"iitka.nsk5.1V1uzii-, Leuts au 1814). Er heute wird im Orient viel S. prodä?iert;,er geht, 
studierte dann noch inJena, wurde 1817 Hauslehrer meist nur gegerbtund getrocknet, als es chinled er 
in Preßburg, 1819 Professor und Direktor am serb. nach Europa, um hier gekerbt, geglanzt und appre- 
Gymnaßuiii zu Neusatz. 1825 als Evangeli eher tiert zu werden. Zum arben wendet man est 
des Direktorats enthoben, legte er 1833 auch die häufig Teerfarben an. jZikDeutschland wird befoii- 
Professur nieder und kam dem Rufe Palackhs sol- ders in Kirn in großem agstabe die Färberei und 
gend nach Prag.. 1837 erhielt er von-der Regie- äzurichtung von indis(hem . betrieben. S. wird 
i-uns das Amt eines Censors, das er bis 184J7 be- esonder-Z zu feinem Schuhwerk, Portefeuillecirtikelii 
kleidete, wurde 1841 Kustos an der Prager Biblio- und But-hbinderwareii verarbeitet.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.