Bauhaus-Universität Weimar

964 Sierra Madre  Sierra Nevada (in Spanien) 
           
ermi , ie a. ei- auen en, rie i en eii i. caraz, )at üd i ver )iedene For etten oma 
Aus der Halliinsel.S. L. liegt die Hauptstadt Free- de Chiclana u. a.) iind im Gebirgspas; Puerto 
town  nahebei Fourah,Bay mit College-; im de DespesiaY1ei-ro?-, diircl).den die Eisenbahn -und 
Binnenland Port-Loko, am schissbareii Flusse gleichen Straße-nach orden (Madrid) gehen, die, großartigste 
Namens, ein wichtiger Ha-nde svlag. S. L. bildete Seenerie. Jm Westen davon erreicht die S. M. im 
mit Gaiiibia, der Goldknste und Lagos 18,66-74 CeiJro  an 
die westasrit. Settlernents; 187-L erhielten die Gold- dessen Si"idfiiße La Carolina init den 1767-76 von 
kiiste und Lag-o-Z eine abgesonderte Regierung, 1888 Gras Olavides angelegten deutschen Sierra-Mo- 
Gambia. Die Einnahmen der Kolonie betruZe.n rena--Kolonien.liegen-. Westlich vom Durd)bruc-h 
(t901) 192138, die Ausgaben 173457 Pfd. St. ie des Jandula streichen im Bei-glaiid der Mancha 
          
, o a- un r- nusse, ngwer, opa ie erzrei e "ierra e ma en mit ei11 11 7 in 
und Häute) hatte 1901 einen Wert von 3040t0, hohen Jiidio nach- Westnordwesten und- werden von 
 die .EiiixiZihr-von H-is 286 Psd. St. An Eisenbahnen der nordlichern Sierra de Alcndia begleitet. Die öst- 
R im etrieb die Strecke Freetown-Songotown- licheS.M.warder8a1tus C-isti110nensisderRöiiier, 
UUfUUkf MD1Fcmba. nachder südlich.gelegeiienHauptstadt  
Gesc;hiit)tliches.  L. wurde 1467 von dem Cazlona) der ider. Oretaner, die aus beiden Seiten 
Portugiesen Pedro de Ciiitra entdeckt uiid zuerst voii des Gebirges wohnten, nnd war seines Bergbaues 
POTtUiI1e e1ibesiedelt. Eine engl-. Gesellschaft erwarb aus Silber und seiner schwierigen Engpässe wegen 
x787 die Halbinsel S. L. von einheiniischen Haupt- bekannt. Jm Südwesteii des an-der Sierra de Alma- 
liiigen, um den Sjlavenhaiidel an den Kasten all- den entlang nach Nordw"esten flienenden Giiadalmez 
mahli(h zu unterdrucken und das Gebiet mit besreiten und westli(h des- 11Ac),S11det1 gYhe11det1. YEgUi1?Z, nur 
Sklaven, namentlich ans No-rdamerikac4?u besiedeln. durch die Wasserscheide von- z)-ne-ncalieiite mit der 
I-7,94wurdedieKolonie von einer f-ranz.zr ottez.erstort. vorigen verbunden, beginnt die mittlere  M., die 
Sie erholte sich langsam. 1807 iibernahiii die ,engl.  Los0Pedroches sowie die westlich an- 
Regierung die  und erbaute 1809 Kiiigs- schließ.enden von zFnente Ove1una nnd von Llcrena 
town, Durch allma.hli. e Ertv.-erbiingen vergrößerte (Provitiz Bada1oz) umschlies3t u-nd nach Süden Ans- 
siih die Kolonie. Mit vielen HauptlinZen im Innern läuFer bis zum Guadalquivir(Sierra de Eordoba nnd 
wurden unter Aus-Zahlung eines- ahresgchalti8 de os Santos,  m9hoch) entsendet, während im 
Friede-ti)s8v,ertrcige abge chlossen. Mit den ans Sa- Nordw.esten,das siidl.  cindgeb-irge -von La Serena 
morys3 Reich einbrechenden Horden der Sosa hatten und die Sierra del Pedroso in Eztremadiira an- 
die Englaiider 188o und 1889 bei Fal-aba,, 1888 in schließt. Durch sie siihreii.die Eisen ahnlinien Cor- 
der Landschast Tambakta beftige Kamme zu be- doba-Ha Serena nnd.Sevilla-Llcrena-Badasoz. Die 
Eben; Anfang Jan. 18;J4 schlug Oberst Eins bei we.stlicheS.M.lieginiit am Viar, besteht aus einer 
agtYema endlich entscheidend die Sofa aufs Haupt. Reihe kleiner, von Osten nach Westen streicheiider 
Mit H-rankreich wurden 18-82., 1889 nnd 1892 Grenz- Ketten , von denen die nbi-dlichste , Sierra de 
vertrage abgeschlossen, die jedoch bei dein Mangel Tiidia (Teiitudia) in Estremadiii-.a, sich am höchsten 
Zeus? Erz?-gr, KZ1nliktnis uncäeniäsgiend.bliebeizi  g104 rat erhebt, bvonl der westlich an der portiig. 
; .N Dein oiiimen. ie ren,en im or,- renz.e die Pic-do e-äI5roche einporstarren.  Sudlich 
Besten, ordeii und Futen festsetzte. Ein.diirch die von diesen streicht die .)llta Sie-i-ra xlizder.Sierras de 
           
mehtnionati In Kam fenuJntrerd ""cking1 edZn M S  m ? be melkhlI;. El? wem[ me ZwW" 
V l B g A sah u rn er-n. ieira Pea a, reich i zum hanza an derGrenze 
 g. anbury, d.  (Loiid. 1s88)(, cibtl)orpe, Portugal-Z. Aus der .233-isseMcl)eide, zwischen dem 
Histoi-y of S. I-. (ebd. 1881); ders., (ie0gi-apby of nach ?)iordwesten fließenden in-ti.ga und dem nach 
S. L. (ebd. 1881); Jn-ghaiii,  I-. after a dankt--ed Sudost.en.gehenden Huelva, .iiniveit der Quelle des 
years (ebd.1894); Pierjon,. deren years 1ii.s. L. Odiel-, ist in 5-k600mF)öl)e eiiie.regeiireiche Gegend, 
(ebd.1897); Alldridge,'1lie Stier-bro sind its Hinter- wo viele Korkei,chen und Kastanien wachsen und es 
I-un! (ebd. 1901).   [tuiig). viel Marmor lgiebt. Durch diesen Teil des Gebirges 
SIerra Mai-Je, s. Mexiko (Oberflachengestal- iind seine sub  VerzweiZiingeii "mit ihrem Crzreich- 
l Siena Mojada, Gebirgszug aus dein Hoch- tum (s. Mina-Z de,J)tio into) fiilirt eine Eisenbahn 
ande -von Mexiko, an der- Grenze der Staaten von .tZuelva nach-Oasen iiiid Mei-ida. 
Coahuila und Chihuahua, im O. des Bd-l,son de SierravNct.iada((cVeschneites  km 
jY1lT;ipimi und der Lagunci de Pal-omas, ist stark langei8Gebirgein2lndaliisien,da;Shocj)sie Spanieiis, 
i eZhcitig und erreicht 1600m Hohe.    bildet den Grundstock des J-IZeniliet-ischeii (8)ebirgs- 
SISkkA MEDIUM (M- M9I1P0s MsU"1M1)- eine systeniS an der Mittelmeerkiiste. Die S. N.-besteht 
über400km lange, unregelinaszige,.zum- Teil nicht ans Gneis.iin.d Gliinnierschieser, denen sich fast 
scharf ausJgeprägte GebirgHkette, die die Wasser- ringsum triasische Kcilkberge bis zu 2000 m Höhe 
scheid-e zwi then dem Gua-diana und Guadalquivir anschließen. Es streicht von Osten-nach Westen, 
in Siidspanien und iingefahr die 2liort2)Frenze Anda- hat sein vom Aliner-ia umflossenes Ostende mit dem 
lusiens gegen Estremadnra .(Provinz ada1oz) und .Cei-ro Montenegro in der Provinz Alma-Ia, berührt 
   
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naiint. (S. MarianiscY)es Gebir Jssystem.) Die S. EY)k. de Ha a (1901 i;1) und de Gor verbunden, während 
küßt Ich in eine östliche, niittPere und westliche tei- nach Süden die Sierra de -Gador vorliegt, steigt 
TM- DE ,östliche,S. M. besteht aus krystallini- westlich zum Pico Lobo und'ini schmaler werdenden 
 S(k)ieser sowie aus Grauwacen- nnd Thon- Kamme immer höher und .gip.selt im EZ481 in hohen 
1efer der filurischen nnd Kulinsoi-niation, beginnt Cunibre de Mulhacen. Mit diesem steigen hier sechs
        

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