Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Archiv für Buchgewerbe
Person:
Waldow, Alexander Deutscher Buchgewerbeverein
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-987295
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3682879
 ARCHIV FÜR BUCHGEWERBE  
daß ein seitliches Abfließen nicht  
mehr eintreten kann. Weitere 2  e z g 
wichtige Bestandteile der Sieb- ä  
partie sind die Sauger, die etwa "g X  i 
nach dem zweiten Drittel dersel- ä (s    
benangebrachtsindunddiedurch s: "Q" i:   
das Sieb begonnene Entwässe- .5 v!  i    
rungzuverstärkenhaben. Es sind ä g    
dasunterden stoffbedeckten Tei- g     3511!   a  
len des Siebes angebrachte Saug-  i  A,      (f.  
kästemaufdenen das Sieb schleift, ä i 2     FIT  
und die durch ihre Saugwirkung Ä e  fi        
eine weitgehende Entwässerung    a  g,   A 
derPapierbahnbewirkemUm dem f; s   Z    i 3 
Papier auch aufder Oberseite ein ä  i-q  X   x: 
gleichmäßiges,derSiebseite ähn- j     4 i 
liches Aussehen zu verleihen, 5   i" Y e  z: i  Q I) 
ist auf der Siebpartie noch der Ä 3 r   
Egoutteur oder dieVordruckwalze 3  K e":   i;  ä 
(aufAbbildung 33 nicht zu sehen)      Ä  g 
angebracht, eine mit einem fein- o 5 ä  i, L;   g 
maschigen Siebe bezogene hohle  E g  n"   t   
Walze, die durch ihr eigenes Ge- ä i o ä E4; g 5 1-  1;    3, E 
wicht auf der Papierbahn auflie-  f     4,- 53g;  e: f, 
gend, deren obere Schichte ent- ggsä JQEE  s  i, ' f}   I  ,  
wässert und ihreindichteres Ge-  x  g  ß   jü" S 
füge und die Struktur des Siebes ää ää ää ä ä i?" ä ä    k  3  Q ' W  
gibt. Der Egoutteur dient auch  I    X 3; 
zur Herstellung der echten Was- c Y      ) ä 
serzeichen, die in der Art ent- ä E   s 1,:  "ß E, 
stehen, daß man das Sieb des ä ä  V9  Q i" j J ä 
Egoutteurs mit der Zeichnung äg:  ä  X G.   x  
oder der Schrift, in erhabenen ä? g   5 (ä   f.  3  g E 
Linien aufgelötet, versieht; diese  E ägägää  4    in; 
erhabenen Linien prägen sich 111 325533533  t l kxi  Q  z]; E" 
die feuchte, noch plastische Pa- 93' 93 E; F; a; Q- 3; "i  ä E;   
pierbahn ein, indem sie an diesen „     Q i ä 
Stellen die Fasern verdrängen,        j i 
das Blatt also dünner machen; u    i;  _,1 
infolgedessen ist die Zeichnung  s. Q h    1x 
oder Schrift auch nach demTrock- Eg c c u  l   x  
nen,besondersin derDurchsicht, ä ää 3 31g N ä ä ü,   f,  3'  5  
als Wasserzeichen sichtbar. Am   ä e? i! r V f  j. 
Ende der Siebpartie befindet sich ää    g 5_ z" 
die Gautschpresse, eine Walzen- G; ä 5 95 g s} ä  ä  I E.  X  
presse, die durch Druck eine wei-  _   L. Q } f 
tere Entwässerung bewirkt. Um   6  17K) V   
die untere Walze wird das Sieb Ä      3,6  z" j 
herumgeführt, und kehrt von hier {i T, A    Xx T 
zum Stoffeinlauf zurück. Diese ä    
untereWalze dient gleichzeitig als  3 E   ä z.  
  .1 E k. v ß g i    
Antrieb fur das stralf gespannte 55.1; g, -g ä ä   Q      f i 
Sieb. Auf ihr liegt die obere, mit g  ä       1:,  e; 
einem Filzschlauch überzogene Ext-E ü:    T  mi    
Walze auf, die durch ihr großes  N "i "  "D " "i   
Gewichhdas noch durchAuflegen 
139
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.