Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Archiv für Buchgewerbe
Person:
Waldow, Alexander Deutscher Buchgewerbeverein
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-987284
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4000365
 ARCHIV FÜR BUCHGEWERBE  
Wolframmetall wurde mit einer Bindemasse Zelloidin 
usw. zu einer plastischen Masse verarbeitet, die Masse 
wurde dann durch Diamantendüsen in haardünne 
Fäden gespritzt. Das Bindemittel wurde in eigenen 
Öfen ausgebrannt und der letzte Rest durch Weißglut 
des Fadens im luftleeren Raume entfernt. Wird der 
Faden nicht genügend ausformiert, so schlagen sich 
die in demselben noch vorhandenen Verunreinigungen 
später an dem Glase der Lampe nieder, die Birne 
schwärzt sich, wodurch großer Lichtverlust eintritt, 
der Faden wird dabei kürzer und reißt dort, wo er 
nicht nachgeben kann, an den Aufhängestellen. Dar- 
auf und nicht auf das Durchbrennen des Fadens ist 
der Ruin der meisten Lampen zurückzuführen. Ein 
guter Faden hält 2-3000 Brennstunden. In diesem 
Jahre ist es gelungen, das Wolfram unter ständigem 
Erhitzen zu Drähten von 0,05 mm und darunter zu 
ziehen. Dieser Draht ist leicht biegsam und elastisch. 
Es werden daher diese Lampen als unzerbrechlich 
usw. angepriesen. Diese Eigenschaft kommt ihnen 
jedoch nicht in diesem Maße zu. Zunächst hat sich 
in vielen Fällen gezeigt, daß der gezogene Faden mehr 
noch als der Pastefaden nachformiert,da die durch das 
Ziehen herbeigeführte molekulare Lagerung durch 
den Stromdurchgang geändert wird. Dieses Nach- 
sintern kann durch Losehängen des Fadens zum Teil 
unschädlich gemacht werden, störender ist der häu- 
fige starke Beschlag der Birne infolge der größeren 
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