Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundregeln der malerischen Perspektive und die Anwendungen derselben mit besonderer Berücksichtigung der perspektivisch gesehenen Bildfläche, sowie der darauf dargestellten Gegenstände
Person:
Laspée, August de
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-828242
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3709425
gabe 1 und Fig. Z bewiesen, denn im ist perspektivisch gleich wiss. Ver: 
bindet man o mit den vier Eckpunkten a, Z, c, at so ist die Aufgabe gelöst. 
Die 4 Seitenflächen der Pyramide sind so lange sichtbar als Punkt 
O nicht über die quadratische Grundfläche good hinausfälIt. 
Aufgabe 9. Auf allen Seiten eines frontalstehenden Würfels Pyra: 
miden zu zeichnen, wenn die Höhe jeder Pyramide gleich der Hälfte der 
Seitenkante des Würfels ist. Fig. 19. 
Die Construction der vorderen Pyramide al2cclo beruht auf der vor: 
hergehenden Aufgabe 8. Für die obere, rechte und linke Seitenpyramide 
hat man in l2i:Hzo die Höhe der Pyramiden gefunden. Man trägt diese 
Höhe auf den Diagonalschnittpunkten J, is, : rechtwinklig aus und verbindet 
die Spitzen s,, s, it mit den zugehörigen Eckpunkten, so erhält man die 
Pyramiden.  
Ausgabe 10. Zwei aufeinanderstehende Pyramiden von verschie: 
dener Höhe und Grundfläche mit quadratischem Untersah, welcher zum 
Zeichner frontal steht, perspektivisch darzustellen. 
Fig. :20. Man zeichnet den quadratischen Untersah ctlJcclkxsF nach 
den bekannten Regeln, errichtet auf der Oberfläche lmfzy die Pyramide 
l2afz77z nach Fig. 16, zieht in der Höhe von M eine Wagrechte l2i und 
von i und J: Linien nach 24s1X, welche fix und W in l: und Z schneiden, 
so erhält man den Pyramidenstun1pf ccMilsJsyZ; l2iJcsZ sind alsdann die 
die Ruhepunkte für die in gegebener Höhe zu errichtende Pyramide l227ozo. 
Aufgabe 11. Dieselben Pyramiden der vorigen Aufgabe zu zeichnen, 
wenn ED unterhalb der Figur liegt. Fig. 21. 
Fig. 21. Die Lösung ist dieselbe,wie in voriger Aufgabe. Man zeichnet 
zuerst die Pyramide bafgi2, schneidet in der Höhe von M den Pyramiden: 
stumpf,czbg;t7cU2 ab und errichtet die Pyramide l2ilrsZo. Fällt man noch 
von den Punkten lz., i und le die Senkrechten 1, 2 und 3 so stellt die Figur 
dieser Aufgabe eine Thurmspihe von unten gesehen, dar.  
Ausgabe 12. Ein Prisma mit quadratischer Grundfläche, dessen 
vordere Seitenkante frontal zum Zeichner liegt, perspektivisch darzustellen. 
Fig. 22. 
Man zeichnet, wie bereits bekannt, die quadratische Grundfläche a5ccZ, 
zieht die Diagonalen di: und ao und durch den Schnittpunkt der Diagonalen 
H eine Parallele M zu ab; alsdann errichtet man in I und J: die Höhe des
        

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