Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Preußisches Baupolizeirecht
Person:
Baltz, Constanz Fischer, Friedrich Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-819993
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3811612
Bestimmungen über die bei .Hochbauten anzunehmenden Belastungen usw. 
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Z. Bei Verwendung -des hochwertigens Bausta-h!-Z gilt als- Vorausseyung, 
a.) -daß die Aibn-ahme durch einen erf-ahrenen Facl)mcir(n gemäß den ausk- 
ksannten Lieferungs1be-ding.unsgen (DIIXI 1000) s0Us9EfUhtt und die einwand- 
freie Beschaffenheit und Gleich-art1gke1tYd-es Baustofses gewährleistet wish, 
wobei für -die GüteprüfUng sdie Vorschriften -der Deut-schen Reichssb.ah11 für 
         
Verfügung vom 10. November l924  82 D. 14 859  genehmigt 
wurden, nebst etwaigen Nachträgen sinng-emäß Anwendung find-en, 
 d-aß -alle Vauglieder -durch eine Marke-nlinie, die be1m.W-alzeZ1 einem 
je-den Stücke in ganzer Länge eingepreßt wird, gekennzeichnet. sind, und 
daß -die Se kö.pfe der Niete bzw. -di-e -Sehr-aubenibolzen mit einem stark 
erhabenen Teichen H versehen sind7). 
4. Die vorstehenden Be-ansprach-ung-en gelten unter -der Voraussetzung-, 
         
und ss-achg.emäß unterhalten wer-den. Höhere Bean-sPruchungen sind zulässig, wenn 
die unter B angegebenen V-or-ausssehungen zutreffen. 
5. Quersrhniits-abmessungen. 
Führen  bei verbundenen Eisenbaute-ilen zu sehr 
kleinen Blech- oder Pr-ofildicken, so sind bei Haupttr-agteilen -aus Praktisch-en 
Grün-den nur O-uersc)nitte zu verwenden, -deren kleinste Abmessung 4 In1n nicht 
unterschreitet und deren An-schlußseiten so -breit sein müssen, daß sie ordnungs- 
mäßig genietet oder verschvaubt werden können. Dies- gilt nicht für B-auwerke 
       
g.ungen u. -dgl. 
6.. D-urchbiequngen. 
Die Einhaltung eines bestimmten Höchstm-aßesi für die DurchEbieg-unsg von 
Trägern aus Flußst-ahl und hochwerti-gem Baustahl ist nicht -allgemein vorge- 
schrieben, wird -aber in b-efond-ers gearteten Fällen zu ver-langen sein, so ins- 
besondere bei stark beanspruchten Tr.anHm1ssionFträgern sowie bei den über 7 m 
bang-en Trägern und Unterzugen,"-die ei-'n Gebausde -ausste1fen und an Stelle der 
sonst vorhandenen Quer- un-d.Lan.gswgnde treten. In solchen Fällen soll die 
D-urchbieg-uug Elsas) der iStü3we1te with! U-bekfc)k91leU- 
7. StüHw-eiten. 
Bei -der Bereä)nun-g der Angriffsmomente eines Trägers ist als Stiit3weite 
die Entfernung -d-er Aufl.agermitten einzuführen. Bei Lag-erung unmittelbar auf 
dem M-auerwerk gilt -als StüZweite idie um mindestens  vergrößerte Lichtweite. 
B. BelasttmastmUahmen und zulässige Spaunungscthöhung. 
1. Die unter A! und 2.auf-gesührten zulässig-en Be-an-spru(lJungen gelten bei 
gIEkCk)zSkkkgEk UUs.E!UUstlger Wirkung -der ständigen Last, der Verkehrs-l-ast 
         
e i n e m Kran hEkU1hM1, Riemenziu-g .u. -dgl. der Verkehrskl-ast z.uzurechnen 
sind (erster .Belast-ungsf-a.ll). 
        
Wärmesci)ioankungen sowie der B:-eins-kräfte usw. von mehr als einem 
Kkan Und .d-er unter I genannten Lasten dürfen die zulässigen Bean- 
fpxuch-ungen um eM SSkI)stel erhöht -wer-den (zn1eiter BeLastungsfalI). 
3, H) Jst für eine den strengsten Anfordieruii.gen genug-ende Durchbildung, 
        
der  sur die Lieferung. von Eisenbauwerken (DIN 
7. Vgl. hierzu den Erlaß des  s. V. vom 30. J-unt 1925  11 11, 412 
(VIv. S. 279), worin vorgeschrieben wird, das; die Kennzeichnung der Setzköpfe da; 
Nieteu -aus ho-:hivertigei;i Stahl eUtsPMhEUd Der Anordnung des Reichsverkehrs- 
ministers vom 23. April 192o  W. 1 T. Z. 39 zu behandeln ist. 
Puls-Fischer, BaupolizeioeclJt. 5. Aufl. Z-I
        

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