Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstschlosserei und Verschönerungsarbeiten des Eisens
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-814627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-815478
U 
Werkzeuge. 
aktiven 
Die 
J 35. Die Einteilung der aktiven Werkzeuge. 
Die aktiven Werkzeuge haben im GegensaH zu den passiven 
eine wirkliche Formgebung des Arbeitsstückes herbeizuführen, 
wobei die Formgebung entweder durch eine Verschiebung der 
einzelnen Teilchen des rohen Stückes bewirkt werden kann, 
oder aber durch Trennung der Teilchen. Da aber eine Treu: 
nung einzelner Teilchen auf verschiedene Weise bewirkt wer: 
den kann und anderseits eine sehr große Zahl von Maschinen 
in Gebrauch sind, so wird dieses Kapitel nur ganz oberfläch: 
lich behandelt werden können, 1Ind dies um so gefahrloser, als 
es eine ganze Reihe von guten Haudbiichern giebt, die sich 
mit der Bearbeitung der Metalle beschäftigen, wie z. B. 
Jheriug, Mechanische Technologie, J. J. Weber, wo die: 
jenigen nachlesen wollen, welche sich noch mehr für diesen 
Gegenstand interessieren. 
Zu den aktiven Werkzeugen muß man süglicherweise auch 
diejenigen Hilfsgeräte und Vorrichtungen des Kunstschlossers 
rechnen, mit deren Hilfe die Verschiebung der einzelnen 
Teilchen des Arbeitsstiickes erleichtert wird, wie z. B. durch 
das Schmiedefeuer und jene Mittel, die als Unterlage zur 
Bearbeitung dienen, wie z. B. die Richtplatte. 
Unter Berücksichtigung des oben Angesührten werden sich 
gewisse Hauptgruppen von aktiven Werkzeugen bilden lassen, 
an die sich meistens die Werkzeugmaschinen naturgemäß an: 
schließen, und zwar: 
1. die Vorrichtungen zum Erwärmen; 
2. die formgebenden Werkzeuge; 
3. die fchueideuden Werkzeuge mit ihren Unterabteilungen. 
Z 36. Die Vorrikhtungen zum Erwärmen im allgemeinen. 
Das Erwärmen des Arbeitsstückes geschieht einerseits, um 
die Dehnbarkeit des Rohftoffes zu erhöhen, anderseits um 
die während der Arbeit entftandene Härte durch Ausglühen
        

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