Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstschlosserei und Verschönerungsarbeiten des Eisens
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-814627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-816931
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raturschwankungen wegen sogenannte Ausgleichsvorrichtungen 
anbringen, über welche das Notwendige im zweiten Teile 
dieser Technologie, Seite 373, nachzulesen ist. 
Besondere Beachtung muß ferner der Befestigung des 
Gitters unten und an den beiden Seiten geschenkt werden, wo: 
bei auch zweckmäßigerweise eine Versteisung angeordnet wird. 
Da hier hauptsächlich auf die künstlerische Seite der 
Gitterwerke hingewiesen werden soll, möge man, um Wieder: 
holungen zu vermeiden, die die Gitter betreffenden Abschnitte 
im zweiten Teile der Schlosserei, Seite 373, nachlesen. 
Die Länge eines Gitterfeldes rechnet man gewöhnlich auf 
2ss2,5 m, wobei natürlich, je nach der Zeichnung und der 
zweckentsprechenden Anordnung gemauerter Pfeiler, auch 
andere Längen gewählt werden können. 
129. 
E 
Stal1gitter. 
Die Eifensorten für das 
Das Stabgitter, welches wohl zuerst angewendet worden 
ist, wird meistens aus Rechtkant: oder Rundeisen hergestellt, 
da sich bis jetzt für diesen Zweck das Mannstaedtsche Zier: 
eisen noch nicht eingebürgert hat. Das Rechtka11teisen kann 
sowohl als Quadrat: als auch als Flacheisen benutzt werden, 
doch wird sich im allgemeinen das erstere mehr empfehlen 
als das lehtere, weil doch jedes Gitter einen Schuh bewirken 
soll und daher die Möglichkeit der Verbiegung der einzelnen 
Stabe nach allen Richtungen hin die gleiche sein muß. Das 
Quadrateisen darf nicht zu schwach sein und sollte eigentlich 
niemals, ebenso wie das Rundeisen, unter 10 mm herunter: 
gehen; je stärker die Eisensorten gewählt werden, um so 
solider wird das Gitter aussehen, was man selbstverständlich 
nur durch einen höheren Preis erzielen kann. Für gewöhnliche 
Gitter mit der Ausmessung dieser Eisensorten über 20 mm 
hinauszugehen, ist nicht zu empfehlen. Quadrat: und Rund: 
eisen von 16 mm hat sich als beliebte Durchschnittsstärke 
eingebürgert. 
Flacheisen zu den lotrechten Stäben eines Staketgitters 
allein zu verwenden, kann nicht empfohlen werden, wenn
        

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