Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstschlosserei und Verschönerungsarbeiten des Eisens
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-814627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-816550
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Die Etfenverbiudungen und die wichtigsten 8ierformen. 
häufiger werden sie bei Gütern zur Ausfül1ung vo11zu diesem 
Zwecke gelassenen Oeffnungen benutzt. Diese Buchstaben: 
verschlingungen CFig. 91I wurden besonders im 17. und 
sZ3s 
Fig. til, 
S 
18. Jahrhundert verwendet; zu ihrer Herstellung benutzte 
man sowohl Rechtkant: als auch Rundeiseu. Die DurcJ: 
schneidung der einzelnen Buch: 
staben wurde sowohl durch Ein: 
schleifen als auch durch Verschlingen 
erzielt, wobei man besonders bei 
der Verwendung von Ruudeisen 
die Querschnitte veränderte, um 
die Haar: und Schattenstriche an: 
zudeuten. Dem damaligen Ge: 
schmacke entsprechend, wurden die 
Buchstaben, um Symmetrie zu er: 
zielen, gleichmäßig einander gegen: 
übergestelIt Cz. B. die beiden L der 
Verschlingung der Buchstaben, die 
auf Ludwig XIV. von Frankreich 
hinweisenJ, so daß der eine Buch: 
ftabe gewissermaßen als Spiegel: 
schrift erscheint. 
Fi,k.92. Häufig findet man jeHt diese 
Buchstaben auch als Zierranken 
CFig.92J ausgebildet, in welchem Falle natürlich, dem Zweck 
entsprechend, recht kriiftiges Eisen genommen werden muß; 
auch wird es sich empfehlen, eine geeignete Stelle zu schaffen,
        

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