Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bauschlosserei
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-814612
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3711066
Das Eisen als Baustoff und dessen VerbindungBelemente. 
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Selbstverständlich müssen die Flächen, auf welche der Quer: 
keil wirkt, dem Anzug desselben entsprechend schräg be: 
arbeitet sein, wenn man es nicht vorzieht, einen Keil mit 
zwei Gegenkeilen zu benutzen, wodurch dann zur Längs: 
richtung winkelrechte Druckflächen geschaffen werden. 
Diese Art der Stabverbindungen eignet sich besonders 
für Verankerungen, welche aus besonderen Gründen 
nicht aus einem Stücke hergestellt werden können, wobei 
selbstverständlich dafür gesorgt werden muß, daß die Ueber: 
tragung der Zugfpannung auf das Mauerwerk durch ge: 
nirgend große 11nterlagsplatten oder Ankerfcheiben 
stattfindet. 
Z 67. Die Schraubenfchliisser. s 
Diejenigen nachstellbaren Verbindungen von Rundeisen: 
ftäben, bei welchen ein besonderes Zwischenglied ,CSchloßI 
eingeschaltet wird und die Stabenden mit einem Rechts: und 
Linksgewinde versehen sind, so daß durch eine Drehung der 
Muffe oder des Schlosses ein Anspannen beider Stangen 
gleichmäßig erfolgt, nennt man Schrauben: oder Muffen: 
s chlös ser. 
Das einfachste Mnffenschlosz besteht aus einem cylin: 
drischen Rohre CFig. 42J mit Rechts: und Linksgewinde, in 
welches die mit ent:  
sprechendem Ge:  
winde versehenen s  ,NsMa7Xs7sMXHJ .s  
Enden der Sau,  EWisssssWsMsWI ssMsWlilsI 
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schraubt werden.   iYi3s7  T 
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einen in ein senk:   
recht zur Massen: . . Fig. L . 
Achse stehendes Loch hmen1gesteckten Stab bewirkt, falls man 
es nicht vorzieht, dem Rohr außen einen sechs: oder achteck1gen 
Querschnitt zu geben, so daß das Anziehen durch einen
        

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