Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Bauschlosserei
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-814612
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3710747
Das Eisen als Bauftoff und dessen Verbind1mggelemente. 
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UUgleic;en Farbe der Metalle. In sehr vielen Fällen aber 
ist die Schweißstelle mehr oder weniger an einer schwarzen 
Linie  Schweißnaht genannt  zu erkennen, welche als 
ein Kennzei6hen der Güte der Schweißung zu betrachten ist, 
und zwar ist die Schweißung um so besser, je schwächer die 
Schweißnaht. 
F 21. Die Fettigkeit der Skhweifzftelle. 
Selbst die beste und gelungenste Schweißung hat niemals 
dieselbe Festigkeit wie das ungeschweißte Eisen, weshalb man 
bei den Eisenkonstruktionen nur dann zu dieser Art der Ver: 
bindung greift, wenn es sich um Verlängerungen von Stab: 
Eisensorten mit einfathem Querschnitt handelt, bei welchen 
aus gewissen Gründen an der VerbindungsstelIe eine Quer: 
schnittsvergrößerung nicht gewünscht wird. 
pas 
;Löten. 
S 22. Das Listen im allgemeinen. 
Unter dem Listen versteht man eine Vereinigung zweier 
Metallteile gleicher oder verschiedener Art mit Hilfe eines 
dritten vollständig über die Verbindungsstellen sich ver: 
breitenden Körpers. 
Als Lötmittel oder Lot verwendet man ein Metall oder 
eine Metal1legierung, welches sich entweder an die beiden zu 
vereinigenden Flächen anhängt, adhäriert, oder aber sich mit 
denselben legiert nnd nach dem Erstarren beide Teile in fester 
Verbindung erhält. 
Soll die Lötung gut gelingen, so müssen die zu ver: 
einigenden Metallflächen rein sein, damit das Lot gut hc1ftet; 
ferner muß während des Lötens die Luft von der Lötstelle 
sorgfältig ferngehalten werden, damit eine Oxydation der 
heißen Metalle verhindert wird, wozu sogenanntes List: 
Pulver oder Lötwaffer benutzt wird. 
Z  Die Einteilung der Lötnugen. 
Die Vereinigung durch Lot kann nur dann eintreten, 
wenn das Lot zum Schmelzen gebracht und die Arbeitsstücke
        

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