Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschläge, Schloßkonstruktionen und Geldschrankbau
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810019
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810837
dem umgebenden Rahmen zu bewirken, wobei bei den 
Fenstern mehr der dichte, bei den Thüren mehr 
der sichere Abschluß in Betracht kommt. 
s 73. Die Haupteigenfrhaften einer guten Verichlußvorrirhtung. 
Jede gute Berschlußvorrichtung muß gewisse Bedingungen 
erfüllen, abgesehen von besonderen in der Eigenart der Kon- 
struktion liegenden Eigenschaften, und zwar sind es folgende: 
1. Die leichte Handhabung, welche besonders bei den 
Fenstern, die sehr häufig geöffnet und geschlossen werden 
müssen, wichtig ist. 
2. Die Einfachheit und Sicherheit der Bauart, wodurch 
nicht nur die Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit, sondern auch 
die zweckenisprechende Wirksamkeit gewährleistet wird. 
Z. Die kräftige Bauart, welche der Neigung des Holzes, 
sich zu werfen und zu verziehen, widerstehen kann, und 
4. endlich die Dichtigkeit, so daß die beweglichen Flügel 
sieh fest und dicht in den Falz des Rahmens hineindrücken. 
Diese vierte Bedingung wird in besonders hohem Grade 
den Fensterverschlüssen eigen sein müssen, während bei den 
Thüren mehr die Sicherheit in den Vordergrund tritt. 
Z 74. Die Einteilung der Handverschliisse. 
Nach den beiden Hauptarten der beweglichen Flügel giebt 
es Thür- und Fensterverschliisse, doch lassen sich häufig die 
entsprechenden Vorrichtungen auih für beide Zwecke ver- 
wenden, weshalb auf diesen Unterschied nicht so großes Ge- 
wicht gelegt werden soll. 
Bei der Einteilung soll zunächst die Bauart oder das 
Konstruktionsprinzip maßgebend sein und würden in diesen 
Beziehungen folgende Hauptgruppen zu unterscheiden sein: 
1. Schließstangen, 
2. Vor- und Einreiber, 
Z. Ruderverschlüsse und Ueberwürfe, 
4. Riegelverschlüsse, 
5. Triebstangenverschlüsse und 
S. Die Drehstangenverschlüsse.
        

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