Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschläge, Schloßkonstruktionen und Geldschrankbau
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810019
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-813300
Der Geldfkh7:ankbau. 
309 
Platten aus kohlenstoffarmcm (weichem) Eisen zusammen- 
geschweißt, ausgewalzt und gehärtet. Diese Panzerplatten 
bilden die Vorläufer der heute verwendeten Platten, nach- 
dem die verschiedenen Versuche, Platten zu bauen, an denen 
bei einem Bohrversnch der Bohrer abbrechen soll, sich als 
ruchlos herausgestellt haben. 
s254. Einige neuere sogenannte Panzcrplatten. 
Bei den Bemühungen, Panzerplatten zu bauen, die allen 
Anforderungen genügen können, hat man die absonderlichsten 
Mittel herangezogen, in ganz kurzer Zeit dieselben jedoch 
wieder verworfen, weil sie sich nicht bewähren konnten und 
viel zu teuer waren. C. Hartbrich in Berlin (erl. 
D. R. P. Nr. 10940) ordnete an der inneren Seite des 
Geldschrankmaterials diagonal gestellte, quadratische, ge- 
härtete Stahlstangen dicht aneinandergereiht an, um beim 
Bohren ein Abrutschen des Bohrers und infolgedessen ein 
Brechen desselben zu bewirken. E. de Limon in 
Düsseldorf (erl. D. R. P. Nr. 709 und 727) wollte eine 
Panzerung dadurch bewirken, daß er ungleichmäßig ge- 
härtetes Wellblech in ein oder mehreren Lagen und dann 
auch mit verschobenen Wellen hinter den Mantel lagerte. 
R. Nauniann in Königsberg (erl. D. R. P. Nr. 7266) 
fertigte 2 Arten von Pauzerplatten für Geldschränke an, 
nämlich (siehe Hoch, der Geldschrankbau), indem er ab- 
wechselnd Streifen aus hartem und weichem Eisen von ca. 
10 mm Breite aneinander walzte, und seinen sogen. 
Schuppenpanzer, bestehend in 2 Schichten von Stahl- 
fcheiben von ca. 8()1"nmDurthmesser. welche drehbar zwischen 
2 Eisenplatten gelagert sind und infolge ihrer Drehbarkeit 
den Bohrer abwürgen sollen. Ferd. Pohlschröder in 
Dortmund (erl. D.R. P. Nr. 7867) lagerte kleine Glas- 
kugeln oder harte Stahlkugeln möglich dicht aneinander 
zwischen 2 Eisenplatten, von denen die eine zur Aufnahme 
der Kugeln wiirfelförn1ige Vertiefungen hatte; Th. Starke 
in Aachen (erl. D. R. P. Nr. 34745) lagerte über- 11nd
        

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