Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschläge, Schloßkonstruktionen und Geldschrankbau
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810019
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-812401
V-k9w11er. 
41U 
wenn die Hebel gg durch einen nicht passenden Schlüssel zu 
weit seitwärts gedrückt werden, dieselben den Schlußhebel 
bei a1 nicht vorbei. 
   
Da die Sicherheit eines jeden Schlosses von der Anzahl 
der verivendeten Zuhaltungen abhängig ist, die Zahl der über- 
einander gelagerten Zuhaltungen aber bei gewöhnlichen 
Schlössern nicht zu sehr vermehrt werden kann, ohne daß das 
Schloß zu dick würde. kam man bald aus den Gedanken, 
mehrere Zuhaltnngssysteme nebeneinander anzuordnen und 
auf jedes System einen Schlüsselbart wirken zu lassen; schon 
185(3 nahm Chubb in London daraus ein Patent, daß er 
einen vierbärtigen Schlüssel auf vier Zuhaltungsshsteme 
wirken ließ, und seitdem ist die Zahl der mehrfachen Chubb- 
zuhaltungsschlösser immer größer geworden. Gewöhnlich 
werden zwei Systeme angeordnet, die von einem Schlüssel 
mit zwei unter einem Winkel von 1800 gegeneinander ver- 
stelIten Bärten bethätigt werden. 
    
(erl. D. R. P. Nr. 12579) hat einen flachen zweibärtigen 
Schlüssel, welcher in einer mit einer Spalte versehenen 
Nuß seine Führung erhält; auf jedem der beiden parallel 
auseinander schlieszendeu Riegel ist je ein Zuhaltungssystem so 
angeordnet. daß dieselben einander gegenüberstehen und von 
dem Schlüssel gleichzeitig bethätigt werden. 
Statt der Zuhaltungssenster können auch Stege an- 
gewendet werden, in welche sich dann ein Dorn oder zapfen- 
sörmiger AnsaH hineinschieben muß, wenn ein Zuri"cckschließeu 
des Riegels stattfinden soll. 
Das Geldscl)rank- und Sicherheit?-schloß von 
F. E. Baum in Chemnixz  Nr.42935) (Fig. 139) 
verschließt, wie dies bei sehr vielen neueren Sicherheits- 
schlössern geschieht, die Zuhaltungen in einen besonderen 
Zuhaltungskasten MN, und zwar so, daß zwei unmittelbar 
iibereinanderliegende ;3uhaltungen sich in gerader entgegen-
        

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