Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschläge, Schloßkonstruktionen und Geldschrankbau
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810019
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-811706
E-Woher. 
s142. Die Eigenschaften eines guten Schlosses. 
Da jedes Schloß nichts anderes ist als eine Maschine, 
-,als eine Verbindung von Körpern, welche mit bestimmter 
gegenfeitiger Beweglichkeit ausgestattet sind und durch Auf- 
nahme von (motorischer) Kraft zu bestimmten mechanischen 
Arbeitsleistungen befähigt werden" (E. von Höher, Ma- 
fchinenkunde), so muß dasselbe auch das beste Kennzeichen 
einer jeden guten Maschine, die Einfachheit, als wich- 
tigstes Merkmal an sich tragen. 
Jedes gute Schloß muß sein: sicher, stark, einfach 
und dauerhaft. 
Die Sicherheit eines Schlosses besteht darin, daß das- 
selbe nicht auf unbesugte Weise geöffnet werden kann, ohne 
den ganzen Mechanismus zu zerstören; auch muß das Schloß 
so gebaut sein, daß bei der die Bewegung des Schlußriegels 
veranlasfenden Drehung des Schliissels der Riegel wirklich 
seine Verschlußstellung einnimmt. 
Die Stärke eines Schlosses muß dasselbe gegen gewalt- 
same Oeffnuugs- und Zerstörungsversuche widerstandsfähig 
machen, auch darf die durch den Gebrauch bedingte Ab- 
nuhung nicht so stark sein, daß eine allgemeine Schwächung 
eintritt.  . 
Die Einfachheit eines Schlosses bedingt, daß nur so 
viel Teile als unbedingt nötig vorhanden sind und diese in 
einer solchen klaren Beziehung zu einander stehen, daß eine 
planmäßige Wirkung aufeinander gesichert erscheint. 
Die Dauerhaftigkeit steht in gewisser Beziehung zu 
der Stärke, doch muß jedes Schloß nicht nur der Abnutzung 
widerstehen, sondern auch gegen die Einflüsse durch Staub 
Und Schmutz geschützt sein. 
5143. Einteilung der Schlösser in Bezug auf die Art des 
Anschlagens. 
Je nach der Art der Befestigung des Schlosses auf der 
Unterlage oder an dem zu schlies3enden Gegenstand unter- 
scheidet man:
        

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