Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschläge, Schloßkonstruktionen und Geldschrankbau
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810019
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-811485
die unvermeidlichen Stöße so viel Nachteile, das; man von 
dieser Konstruktion immer mehr und mehr absieht. 
Um zu verhindern, daß das frei hernnterhängende Ge- 
wicht infolge seiner Bewegung die Wände und die Thür- 
verkleidung beschädigt, giebt man dem Gewichte eine geeignete 
Führung, indem man dasselbe entweder in einer Holzrinne 
laufen läßt, oder man schiebt das durchbohrte Gewicht auf 
eine als Führung dienende Eisenstange. 
Jm Freien befindliche eiserne Thüren werden leicht und 
sicher durch eine aus drei Stangen (Fig. 82) mit Gewicht 
beschwerte Zuwurfvorrichtung zum 
selbstthätigen Schließen gebracht.  s 
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das Eigengewikht. g. IM s. H, 
Die hierher gehörigen Vorrich-  X-"  s1Z  
tungen sind entweder mit den Ists! ff  , W H!  
Bändern in Verbindung gebracht I-sH";s  W s" 
oder haben nur allein den Zweck,    i  
das selbstthätige Schlieszen zu ver- Hi XX F 
anlassen.  W X  
Da bei den selbstthätig wir- F :iM" i - 
kenden Bändern (Seite 28) fast  W L 
immer ein Aus-heben der Thür Fig- 83- - 
stattfinden muß, sind dadurch so 
vielerlei Nachteile damit verbunden, daß man lieber einen be- 
sonderen Thürschließer anbringt, wo dies irgend zulässig ist. 
Die sogenannte Strebespindel (Fig.83) besteht aus 
einem in schräger Richtung gestellten Eisenstab, der in zwei 
Psannen geführt wird, von denen die eine an der Thür- 
verkleidung oder dem Fußboden, die andere am Thürrahmen 
so befestigt wird, daß der untere Stü1zpunkt beiverschlossener 
Thür weiter von der Thürfläche abliegt als der obere. Da 
eine rasche Abnüt;-ung eintritt und leicht ein Verbiegen der 
Spindel zu befürchten ist, wird auch dieser Thürschließer 
wenig verwendet.
        

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