Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beschläge, Schloßkonstruktionen und Geldschrankbau
Person:
Hoch, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-810019
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-811348
Fensters ausgeführt , als auch noch eine besondere Verrieg- 
lung desselben in und außer Wirkung geseHt werden. Der 
Handgriff ist mit einer Platte verbunden, an deren Zapsen 
die das Oeffnen und Schließen des Fensters bewirkenden 
Stangen angreifen, und zwar derart, daß bei geschlossenem 
Fensterflügel und vorgeschobenem Verschlußriegel die eine 
Stange mit dem wirksamen Kurbelarm nahezu eine gerade 
Linie, die andere aber einen Winkel bildet, so daß durch 
Drehung am Handgriff der Verschluß gelöst wird, bevor 
die das Fenster bewegende Stange ihre Totenpunktstellung 
überschritten hat. 
Der nmlegbare Oberlichtriegel von Friedr. Wil- 
helm Römer in Köln - Ehrenfeld (D. R. G. M. 
Nr. 92175), mit beweglichem Handgriff und Vorrichtung 
zum beliebigen Ein- und Feststellen desselben, sowie zum 
festen Einziehen des Oberlichtes. 
Der Oberlichtfensterverschluß von Fritz Kall- 
meyer in Bremen (D. R. P. Nr. 89577). Der an dem 
Rahmenholze befestigte Teil des Bandes ist weiter ausgebildet 
und dient zur Lagerung eines Hebels; der andere an dem 
Flügel beseitigte Teil nimmt ebenfalls einen Hebel auf, 
welcher mit dem ersten um einen Punkt drehbar gelagert ist. 
Eine Feder dient dazu, den zweiten Hebel an den Anschlag 
zu drücken. 
Z 112. Beschläge für Schiebefenster im allgemeinen. 
Die Schiebefenster müssen, wie alle Fenster, durch Winkel 
und Scheinecken beschlagen werden; außerdem bedarf es 
jedoch einer Vorrichtung, um dem schweren Fensterflügel 
das Gleichgewicht zu halten. Dieses Gleichgewicht kann ent- 
weder durch ein Gegengewicht oder durch Anspannung 
von Federn hergestellt werden. 
Die Gegengewichte hängen an Ketten, Seilen oder 
Gnrten nnd sind in einem hohlen Raume neben dem Fenster 
lotrecht verschiebbar. Da an jeder Seite eines Flügels ein 
Gewicht hängen muß, sind für zwei Flügel, aus welchen ein 
Hoch, Schlosserei. I. 8
        

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