Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Gedächtnishalle für die Gefallenen der Stadt Weimar im Kriege 1914-1918
Person:
Ausschuß für die Kriegerehrung auf dem Friedhof zu Weimar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-809222
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-809511
Zur Geschichte der Kriegerehrung 
in Weimar 
Arno 
Von 
Krehan 
Als ich miä) Anfang Februar 1919 in der Weimarischen Landes- 
Zeitung ,Deutschland" über eine Kriegerehrung in Weimar im 
allgemeinen ausspi-ach und im besonderen den Vorschlag machte, zur 
Ehrung der vielen Gefallenen der Stadt, die am Eingang des alten 
Zriedhofs nicht mehr kirchlichen Zwecken dienende Kapelle zu einer 
riegergedenkhalle um3ug estalten, tat ich das aus den Eindrücken heraus, 
die ich während des ganzen Krieges alsVorsit3ender derLazarettabteilung 
vom Roten Kreuz in den Lazaretten und bei den Krieger-beerdigungen 
empfangen hatte. Aber ich ahnte nicht, welch ungeheure Arbeit und 
Ueberwindung von Schwierigkeiten mit dieser ansich einfach erscheinenden 
Sache verknüpft sein würde. Die Halle war ja vorhanden, aber sie mit 
den Anforderungen unsrer Zeit und den heutigen künstlerischen An- 
schauungen in Einklang zu bringen, ei-forderte doch viel Kopf3erbrechen 
aller an der Umwandlung Beteiligten. Noch schwieriger gestaltete sich 
für mich und meine Helfer die mir anvertraute Ermittelung der Namen 
aller Gefallenen und die Aufstellung eines möglichst lückenlosen Ver- 
3eichnisses. Aber die Mühe ist nicht ums onst gewesen, mit Freuden kann 
heute festgestellt werden, das; die Kriegerehrung in Weimar in durch- 
aus würdiger Weise zur Durchführung gekommen ist. Die Krieger- 
gedüchtnishalle steht fertig da, am 20. November, dem Totensonntag, 
ihre Weihe zu empfangen. 
Da scheint es Pflicht, über die Entwicklung der die ganze Stadt be- 
rührenden Ehrung der Gefallenen wie über die Tätigkeit des damit 
betrauten Ausschusses Bericht zu erstatten. Neben dem Gedanken der 
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