Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Knaus
Person:
Pietsch, Ludwig Knaus, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-773098
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-773480
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gelegentlich des Erscheinens der ,,goldenen Gegenstand das Interesse des Beschauers 
Hochzeit" im Salon ernannt worden  gefangen nehmen-. K-naus beschränkte sich 
vermochten ihn nicht in jenem Entschluß zunächst auf die Ausführung von Gemälden, 
schwankend zu machen. Im Jahr 1860 kehrte die nur eine bezw. zwei oder drei Gestalten, 
er als weltberühmter Meister nach Wiesbaden und zwar in ziemlich gleichgültigen Situa- 
zurück, das er einst als mittelloser unbekann- tionen darstellen, denen es- aber nicht an 
Abb.14. Studie aus Tirol- 
ter Kunstjünger, dem die weisen Herren in  humoristischem Beigeschmack fehlte. Jenes 
Düsseldors sogar jedes Talent zur Kunst ab-  Schusterjungen durchaus würdig, welchen 
sprechen zu müssen glaubten, verlassen hatte.  er in dem Bilde mit der gefangenen Maus 
             
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fort. Manches seiner glücklichsten Meister- Knaus,damals hier in WieEJbaden schilderte. 
werke ist damals hier entstanden. Die in Da ist jenes koniische Prachtexemplar seiner 
jener Zeit gemalten sind keine jener großen Gattung, der Schusterjunge, der das-schreiende 
gestaltenreichen Kompositionen von drama- Baby der Frau Meisterin herumzutragen 
tisch bewegtem Leben, die schon durch ihren beordert ist und sich durch das Zetergeschrei
        

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