Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Giorgione und Palma Vecchio
Person:
Boehn, Max von Giorgione Palma Il Vecchio, Jacopo
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-766977
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-767263
Giorgione. 
15 
Abb.11. Tizian: Die Eitelkeit des Jrdischen. 
München, Alte Pinakothek. (Zu Seite 37.) 
groß, diesen das Fühlen reich; jener beobachtete, er empfand, dessen Bilder sind Schilde- 
rungen, die seinen Erlebnisse, Giorgione wurde zum Befreier der Kunst, denn an Stelle 
der Uberlieferung setzte er die eigene Persönlichkeit, er sprengte die Fesseln, welche die 
Kunst so eng an die Kirche banden, er überwand die alten Götzen, und der neuen Form, 
die er schuf, gab er neuen Inhalt: eine schöne Menschlichkeit. Weit fort von den 
prunkenden Festen prächtiger Farben, welche die anderen der Natur nachschrieben, weit 
fort aus der lauten Welt lärmender Genüsse, welche allen gemein ist, führt er 
die Seele in ein Reich, das er geschaffen, das ihm allein gehört, das Ziel der 
Sehnsucht, das Wunderland der Harmonie, die Heimat ewiger Schönheit, dauernden Glücks.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.