Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Giorgione und Palma Vecchio
Person:
Boehn, Max von Giorgione Palma Il Vecchio, Jacopo
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-766977
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-768226
dualisieren, unter -seinen Händen bekamen alle Modelle einen ganz fatalen Zug allgemeiner 
Ähnlichkeit. Wie seine männlichen Heiligen, die Johannes, Sebastian u. a., in ihrer 
weichen, schwammigen Fülle, die Christus- und Johannes-Kinder in ihrer puppenhaften 
Zierlichkeit, so sehen sich alle Frauen, die er gemalt hat, ganz gleich, ob sie als Catarina, 
Barbara, Maria für Heilige posieren oder allein porträtmäßig auftreten, ganz ungemein 
ähnlich, das gibt seinem Werk den quiilenden Zug des Banalen. Vielleicht muß man 
allerdings den typischen ,,schönen" Zug feiner Bildnisse den Wünschen der Dargestellten 
zuschreiben, von denen natürlich keine weniger schön sein wollte als die andere, schon 
aus ,,Geschäfts"-Rücksichten. 
Da im Gegensah zu den Porträts von Stifterinnen, die Palma gelegentlich auf 
seinen c0nversazjone sante anzubringen hatte, die Damen seiner Einzelbildnisse mit der 
Schaustellung ihrer Reize nicht kargen, ja die üppige, oft zu üppige Fülle ihres Busens 
Boehn, Giorgione und Palma Vecchio. 8
        

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