Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
George Frederick Watts
Person:
Schleinitz, Otto von Watts, George Frederick
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-758612
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-759813
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Bischofs von Ely,  
Harold Vrowne und 
von Mr. J. W. Wal-   
ker, Direktor der La-  
teinschule in Man-    
chester. Ein Por- ,   
tritt, welches unsere      
besondere Aufmerk-   - 
samkeit beansprucht     
und ebenso wie alle  
genannten in dem    
Jahre 1875 fertig-   
gestellt wurde, ist  
das des Generals  
Sir Edward Sabine its?  
(Abb.89).Urspriing- T" 
lich Artillerieoffizier H. 
widmete er sich spä- -   
ter iiberwiegend wis:   
senschaftlichen Stu-  
dien, namentlich sol-  --s 
chen, die Bezug auf  
Magnetismus und  
Metereologie haben,  
und nahm als Astro-  
nom teil an Sir  
John Roß7 1818   
zur Auffindung der  
sogenannten,,North-  
West Passage" ge-   
leiteten ExPcdiliDU- Abt-.89. Sir Ed. Sabi11e, General, Astrok1om und Nordpolfahre1-. 
Ebenso war derselbe Mit Erlaubnis von F. H-11ykk, London. (Zu Seite 1o5.) 
Sir Edward Parrhs  
Nordpolexpedition als Aftronom beigegeben. Im Jahre 1861 endlich wurde General 
Sabine (1788-1883) Präsident der ersten wissenschaftlichen Gesellschaft Englands, 
der ,,Rohal Society". 
Während des Jahres 1876 ist das interessanteste Porträt das des Chef-Chirurgen 
Charles Macna1nara, welches für das Hospital der eingebornen Inder in Kalkutta 
gemalt wurde. 1877 kann als besonders reich an guten Porträts genannt werden, 
so unter andern: ,,Lord Hillingdon", die zweite Verfion von ,,Carlyle", ,,Miß Dorothy 
Tennant", ,,Graf Cowper" und ,,Graf Cadogan". 
Die Erklärung, warum eine so große Anzahl von Gemälden in das Jahr 1877 
zu setzen, ist die, daß zu jener Zeit zum ersten Male eine auch von Watts gut be- 
schickte Ausstellung in der ,,Grosvenor Gallery" stattfand. Dies Kunstinstitut ging 
später wieder ein und entstand aus ihm  wenn man so sagen darf  die Sezession 
von der Sezefsion, d. h. die jetzige ,,New-Gallery". Bei dieser Gelegenheit will ich 
einen schönen Charakterzug und eine Watts" Unabhängigkeit bekundende Handlung er- 
wähnen. Walter Crane hatte dem neuen Jnftitnt sein Bild ,,Die Geburt der Venus" 
zur Ausstellung eingesandt, woselbst Watts es sah, und die betreffende Arbeit nicht 
nur lobte, sondern auch später kaufte, um einem jungen Kollegen Mut einzuflößen. 
Watts schreibt in bezug hiera11f wie folgt an Mr. Crane, nachdem ihm von unberufener 
dritter Seite die Mitteilung gemacht worden war, daß für ihn das in Rede stehende 
Werk zu er1näßigtem Preise zu erlangen sein würde: ,,Jch habe stets gewünscht, Ihr 
Bild ,Die Geburt der Venus" zu besitzen 11nd halte ich mich nicht berechtigt, Ihnen
        

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